In Gesprächen mit anderen Menschen fällt mir immer wieder auf, dass eine einzige Sache entscheidet, ob wir überhaupt weiterreden können – oder nicht.
Es ist nicht Bildung.
Nicht Intelligenz.
Nicht Information.
Es ist die Grundannahme, mit der jemand auf die Welt schaut.
Ob man daran festhalten will:
„Die da oben meinen es gut mit uns.“
Oder eingesehen hat:
„Sie tun es nicht.“
Wenn jemand an Ersterem festhält, endet das Gespräch oft schnell.
Weil alles, was nicht ins Bild passt, abgewehrt wird. Sie wollen sich die heile Welt nicht zerstören lassen, in der sie sich darauf verlassen können, dass „Mama und Papa“ in Form der Machthaber schon alles richten werden.
Mit Menschen, die bei der zweiten Annahme gelandet sind, ist es anders.
Nicht, weil wir uns immer einig wären –
sondern weil Zweifel kein Angriff ist.
Das sind dann auch Menschen, die generell genauer hinschauen. Besser hinterfragen. Warnzeichen erkennen, wo andere abwinken.
Diese Menschen sorgen vor. Vertrauen mehr auf sich selbst als auf Experten.
Sie leben bewusster. Oft Gesünder, weil sie Gifte und Pharmaprodukte weitgehend meiden. Sie sind angstfreier, weil sie sich nicht so leicht von Politik und Medien in Panik versetzen lassen. Und sie sind besonders wach, wenn es um ihre Kinder geht.
Das Schöne ist: wenn du da mal angekommen bist, gibt es kein zurück.
Es ist eine Einbahnstraße.
Entscheidend ist, und das sagte auch der Kommunikationswissenschaftler Prof. Michael Meyen zu mir, keine Botschaften, keine Überzeugungsversuche, sondern die eigene Erfahrung, die man macht. Leider muss sie wehtun. Aber dann wacht man auf.