Der kriechende Günsel (hier in der roten Variante, die Urform ist grün) ist in allen Teilen essbar und heilkräftig, allerdings auch bitter.
Er wirkt antibakteriell, entgiftend, verdauungsfördernd und darmreinigend.
Auf der feinstofflichen Ebene hilft uns der Günsel, unseren Platz und Lebensraum zu finden und ihn auch auszufüllen.
Es geht hier um Grenzen, Authentizität, Eigenverantwortung und das Bewusstsein, dass wir selbst unser Leben erschaffen.
Wir werden nichts verändern können, wenn wir das Außen oder unser Gegenüber für unser Leben und unsere Probleme verantwortlich machen.
Veränderung bedeutet, unsere Macht zu uns zurück zu nehmen und zu erkennen, dass wir selbst alles - wirklich alles ! - in unserem Leben selbst erschaffen haben.
Der Weg zur Erfüllung unserer Wünsche geht immer über den Fokus auf und die Arbeit an uns selbst.
Indem wir uns selbst verändern, verändern wir die Welt.
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Die Dahlie - hier in insektenfreundlicher ungefüllter Form - ist den meisten nur als Gartenblume bekannt.
Tatsächlich ist sie aber ein Knollen-Gemüse, wie auch die Kartoffel.
Dahlien stammen aus Mexico und Guatemala und waren für die Azteken Nahrung, Heilpflanze und magisches Symbol.
Der Saft der Dahlienknolle wurde gegen Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt, die Blätter äußerlich bei Hautleiden angewandt.
Die Seelenbotschaft der Dahlie ist eine wärmende Kraft und ein sanftes Licht, das sie in die Schatten unserer Seelen schickt.
So, wie die Sonne durch die Zweige eines Baumes ein lebendiges Muster aus Licht und Schatten malt, so können wir die dunkleren und helleren Anteile in unserem Inneren liebevoll annehmen und zu einem Ganzen verschmelzen lassen.
Ablehnung der Schatten führt niemals ins Licht. Transformation ist immer integrierend, nicht ablehnend.
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Die Purpur-Prunkwinde ist eine Kletterpflanze, die aus Mittel- und Südamerika kommt.
Die Pflanze, insbesondere die Samen sind giftig. Die Azteken setzten sie als Halluzinogen ein.
Ihre Seelenbotschaft ist die Erinnerung an unsere wahre Natur, die wir im herausfordernden Alltag mit seiner häufig dem natürlichen Rhythmus entgegen gestellten Taktung leicht vergessen können.
Unser natürlicher Rhythmus fließt in Harmonie mit dem Rhythmus der Natur, niemals gegen diesen.
Leben wir langfristig gegen unseren eigenen Rhythmus, leben wir gegen unsere Natur und verlieren zunehmend den natürlichen Bezug zu uns Selbst.
Dann öffnen sich die Tore für lebensfeindliche Angewohnheiten, Suchtstoffe und künstlichen Ersatz, die uns schwach und krank machen können.
Je näher wir dem natürlichen Rhythmus sind, umso leichter ist auch die Verbindung zu unser wahren Natur und damit unserer Seele.
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Das Mutterkraut ist eine alte Heilpflanze der Bauerngärten.
Seine Wirkung bei Migräne ist nachgewiesen und es gilt als das Aspirin des 18. Jahrhunderts.
Darüber hinaus wirkt es fiebersenkend, krampflösend, auswurffördernd und wurde früher in der Geburtsheilkunde eingesetzt.
Die Seelenbotschaft des Mutterkrauts für uns ist das Loslassen von Blockaden gedanklicher Natur in Form von Rechthaberei und dem Beharren auf der eigenen Meinung.
Wir dürfen in den Fluss kommen und uns gemeinsam auf das Ziel (das sich meistens viel weniger unterscheidet als der Weg dorthin) konzentrieren.
Das Mutterkraut hilft uns aus der mentalen Starrheit zum empathischen Miteinander.
Indem wir den Fokus auf Gemeinsamkeiten statt auf Unterschiede lenken, wird jene liebevoll akzeptierende Einstellung möglich, in der Menschen mit gemeinschaftlicher Herz-Kraft Unglaubliches überwinden und erreichen.
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Oregano, hier der wilde Oregano, ist bei Insekten und Schmetterlingen äußerst beliebt.
Als Würzkraut ist er bekannt, aber er ist auch ein Heilkraut, das bereits in der Antike Anwendung fand.
Oregano wirkt wie ein natürliches Antibiotikum, antibakteriell, fungizid, antiviral und entzündungshemmend, sowie krampflösend, durchblutungsfördernd und schmerzstillend.
Feinstofflich hat Oregano eine stark reinigende und schützende Wirkung.
Früher galt er als Mittel gegen böse Geister und wurde in den Kräuterbuschen verarbeitet.
Böse Geister oder negative Energien können allerdings nur dann Macht über uns erlangen, wenn wir es zulassen.
Indem wir uns auf unsere wahre innere Kraft und Macht besinnen, stärken wir uns aus uns selbst heraus, so dass wir einen wirkungsvollen Schutz im Außen haben und negative Energien in unserem Feld nichts mehr finden, an dem sie anhaften können.
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Früher wurde gesagt, wenn man das Hexenkraut sieht, habe man sich verirrt, aber es wächst auch an schattigen Wegen am Waldrand.
Es wirkt harntreibendend und äußerlich blutstillend, ist aber auch leicht giftig und sollte dementsprechend nur geringfügig und mit Wissen eingesetzt werden.
Die Seelenbotschaft des Hexenkrauts erinnert uns daran, dass unser Glück in uns liegt.
Wenn wir uns zuviel mit Dingen beschäftigen, die wir innerlich ablehnen, werden wir unzufrieden und damit oft auch unachtsam, abweisend oder sogar mürrisch.
Das Hexenkraut hilft uns, genauer hinzusehen und zu erkennen, dass nicht unser Gegenüber unseren Unmut auslöst, sondern unsere Unzufriedenheit, die entsteht, weil wir entgegen unserer Wünsche leben.
Im Bewusstsein und der ehrlichen Akzeptanz unseres Zustandes liegt der Schlüssel zur Veränderung.
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Der Efeu ist weltweit verbreitet und ein Wurzelkletterer. Er hält sich mit seinen Haftwurzeln an allem fest, was er findet. So bewächst und umwebt er Bäume, Mauern, Zäune oder auch den Boden.
Efeu ist giftig, vor allem die schwarzen Beeren, die der Alters-Efeu bildet, aber - in der entsprechenden Dosierung - auch heilkräftig.
Früher wurde er als Schmerzmittel und für unterschiedliche äußere Anwendungen eingesetzt, heute findet man ihn vorwiegend als Schleimlöser bei Erkrankungen der Atemwege.
Aufgrund der enthaltenen Saponine ist er auch als alternatives Waschmittel einsetzbar.
Seine Seelenbotschaft für uns ist die Rückbesinnung auf das Urvertrauen. Wir sind ewige Seelen und als solche unzerstörbar und immer mit allem verbunden.
Wir brauchen nicht den vermeintlichen Halt im Außen festhalten oder suchen, sondern nur das (Ur)-vertrauen in uns selbst wiederfinden.
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