Die Wasserminze war eines der drei heiligen Kräuter der Druiden. Die beiden anderen sind Mädesüß und Eisenkraut.
Sie wächst, wie ihr Name schon sagt, gerne am Wasser oder im im Sumpf.
Wasser- oder auch Bachminze (Mentha aquatica) ist die Urminze und der Vorfahr unserer Pfefferminze mit weniger Menthol, aber dafür mehr anderen ätherischen Ölen.
Ihre Heilkraft gleicht der der Pfefferminze bei Magen- und Darmproblemen, Entzündungen und Schmerzen.
Feinstofflich verhilft uns die Wasserminze zur Klarheit, indem sie uns in die Sichtweise des Adlers versetzt. Wir lösen uns von der Fokussierung auf Probleme und Schwierigkeiten und sehen die Situation im universalen Kontext, in dem Probleme ihre Größe und ihren Schrecken verlieren.
Die Wasserminze lässt uns die Raum- und Zeitlosigkeit des gigantischen Kosmos spüren und schenkt uns so Ruhe, Entspannung und die Loslösung von Problemen.
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Die Heidenelke ist eine heimische Wildpflanze, die bei uns mittlerweile bedroht ist.
Sie wächst auf trockenen, sandigen und eher sauren Böden.
Ihre Blüten sind essbar, aufgrund ihrer Bedrohtheit und ihrer Kurzlebigkeit (sie ist auf Versamung angewiesen) aber bitte nur Blüten von im Garten kultivierten Pflanzen ernten!
Sie wirkt schmerzstillend, abschwellend und antibakteriell.
Feinstofflich wirkt sie befreiend auf unsere Gefühle. Sie hilft uns, Gefühle - das betrifft auch gerade sozial unerwünschte Gefühle wie Wut - klar zu erkennen und in angemessener Form auszudrücken.
Sie zeigt uns, was Selbstliebe bedeutet, wenn sie uns hilft, uns mit unserer manchmal verwirrten und verwirrenden Gefühlswelt bedingungslos anzunehmen.
Gefühle sind dazu da, gefühlt zu werden. Sie müssen nicht unterdrückt, aber natürlich auch nicht rücksichtslos ausgelebt werden. Es genügt, sie einfach zu fühlen.
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Der Anisysop, der aus Nordamerika zu uns kam, ist eine alte indianische Heilpflanze und ein Insekten- und Schmetterlingsmagnet.
Er hat weder mit Anis noch mit Ysop etwas zu tun, aber seine Blätter schmecken ein bisschen nach Anis und können für Tee und viele Speisen verwandt werden.
Die Seelenbotschaft des Anisysop ist die Freude und Hingabe an den höheren Plan unseres irdischen Seins.
Indem wir lernen, was Annahme wirklich bedeutet und die inneren Widerstände loslassen, verschwinden Kontrolle und Angst aus unserem Leben.
Es ist unsere Entscheidung, ob wir aus der Angst oder aus der Freude heraus leben.
Angst entsteht aus unseren alten Mustern, die uns von dem abhängig machen, was im Außen geschieht.
Erst, wenn wir diese Muster auflösen, werden wir frei für unsere Bestimmung.
Das Erkennen und Auflösen dieser Muster ist erlernbar. Wir können uns selbst heilen.
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Baldrian ist als beruhigendes, schlafförderndes Heilkraut bekannt.
Seine Botschaft ist insgesamt die der wohltuenden Reinigung von unnützem Ballast in unserer Aura und dem Ausgleich der Gegensätze, Aktivität und Ruhe, Tag und Nacht, Hell und Dunkel.
Sein Name zeigt seine Verbindung zum Sonnen- und Lichtgott Baldur, gleichzeitig gibt es aber auch eine starke Verbindung zum Mond und der Dunkelheit.
Wir wissen von seiner magischen Wirkung auf Katzen bei denen er genauso auf den Hypothalamus wirkt wie bei uns.
Neben der Steuerung von Wach- und Schlafrythmus, Körpertemperatur und Nervensystem finden wir hier den Sitz unserer übersinnlichen Fähigkeiten und unserer Verbindung zur Quelle.
Die feinstoffliche Wirkung des Baldrian lässt uns hier in dieser Verbindung zur Ruhe kommen, frei vom Ballast des Außen und störenden Energien und in der Ent-spannung/Integration der dualen Gegensätze.
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Der echte Eibisch kommt ursprünglich aus dem Süden, ist aber schon lange in ganz Europa heimisch und als Heilpflanze bekannt.
Sein botanischer Name Althaea geht auf die griechische Bezeichnung áltheis für „heilkräftig“ zurück.
Alle Teile des Eibisch sind essbar und heilkräftig, insbesondere bei Rachenbeschwerden, Erkältung und Husten. Zudem wirkt er beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, verdauungsfördernd und lindernd bei gereiztem Magen und Darmentzündungen.
In der Seelenbotschaft des Eibischs geht es um Sanftheit.
Oft stellen wir Sanftheit mit uns selbst und Selbstfürsorge weit nach unten in unserer Prioritätenliste. Vorher kommt Arbeit, die vielen Erledigungen, andere Menschen und wenn wir nicht alles schaffen, fühlen wir uns obendrein vielleicht noch schlecht.
Schau mal nach:
Wie sprichst Du mit Dir selbst? Was denkst Du über Dich? Wie sorgst Du für Dich selbst?
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Mit der kanadischen Goldrute stelle ich einen invasiven Neophyt vor.
Die Ausbreitungskraft ist auf dieser Waldlichtung deutlich zu sehen.
Die kanadische Goldrute kam bereits im 17. Jahrhundert nach Europa und fiel lange niemandem auf. Ob nun diese Pflanze ein Problem ist oder nicht eher die vom Menschen geschaffen Umstände, die sie invasiv werden lassen?
Die Familie der Goldruten (Solidago) ist eine altbekannte Heilpflanze und die Wirkung der kanadischen ist mit der hier heimischen identisch.
Sie wirkt entzündungshemmend, harntreibend und krampflösend bei Nierenleiden, Blasenerkrankungen, Rheuma und Gicht.
Die Seelenbotschaft der Goldrute erinnert uns daran, uns für nichts und niemanden zu verbiegen oder zu verstellen.
Der Glaubenssatz, nicht gut genug zu sein, ist eine Lüge.
Unser innerster Kern ist immer perfekt, denn die Schöpfung macht niemals Fehler.
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Der Stechapfel ist eine giftige Pflanze, zählt zu den "Hexenkräutern" und seine halluzinogene Wirkung wurde in mehreren Kulturen für spirituelle Rituale genutzt.
Seine Giftigkeit ist natürlich auch eine Heilkraft, wenn man weiß, wie und in welcher Dosierung man ihn anwendet, was die kräuterkundigen Menschen früher wussten.
Er wurde bei Asthma und krampfartigem Husten eingesetzt und so wird er auch heute noch homöopathisch angewandt.
Auf der feinstofflichen Ebene ruft der Stechapfel uns auf, ganz wir selbst zu sein, ganz authentisch unser wahres Selbst und unser Potential zu leben.
Dabei sind wir aufgerufen, unsere Gaben dieser Welt zu schenken, denn unser wahrer Selbstausdruck steht immer in Verbindung mit der Welt, so wie die Spiegelung des Sonnenlichts auf dem Wasser.
In dieser Spiegelung, in diesem Ausdruck unseres innersten Kerns in der Welt finden wir wahres Glück.
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