Die Engelwurz ist eine alte, verehrte Heilpflanze, was auch an ihrem Namen schon erkennbar ist: Ein Engel in Pflanzengestalt.
Ihre Heilkraft entfaltet sie vor allem bei Verdauungsstörungen, sie wirkt karminativ und lindert auch Entzündungen der Magen-Schleimhaut. Durch die in ihr enthaltenen Phytohormone kann sie auch bei Beschwerden in den Wechseljahren heilsam wirken.
Auf der feinstofflichen Ebene hilft sie uns, uns mit Mutter Erde und der geistigen Welt zu verbinden und dadurch ins Ur-Vertrauen zu kommen.
Wenn wir unsere Wurzeln in der Erde spüren und unseren Geist mit dem Universum verbinden, erhalten wir alles, was wir brauchen und erleben die Kraft, die tatsächlich in uns steckt.
In diesem Bewusstsein gibt es keinen Mangel und keine Angst mehr, denn alles ist immer da und für uns verfügbar.
Dann erst, in dieser Verbindung zur Erde und zum Kosmos kommen wir in unsere wahre Schöpferkraft.
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Die Kamille und ihre Heilkraft sind weithin bekannt. Sie wirkt so vielfältig, dass ich hier nicht näher darauf eingehe. Darüber gibt es ausreichend Informationen.
Dieses wunderbare Heilkraut wächst gerne auf mageren Sandböden, daher finden wir es in unserer stark überdüngten Natur kaum noch, können es aber im Garten leicht kultivieren.
Auf der feinstofflichen Ebene wirkt Kamille wie eine fürsorgliche Mutter und schenkt uns ihre Kraft.
Sie wirkt insbesondere auf unser Sonnengeflecht und entspannt dort innere Unruhe, Gereiztheit, auch Aggression und Groll.
Sie hilft uns, Abstand von unseren trennenden Identifikationen zu nehmen und aus der Bewertung und Verurteilung anderer Menschen auszusteigen.
So entstehen Mitgefühl und Verständnis für die anderen und für uns selbst und wir können unser Herz wieder öffnen für die Verbindung zu uns selbst, anderen Menschen und der Welt.
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Das Schilfrohr kennen wir als Begleiter von Seen, größeren Teichen und Flüssen.
Schilf ist eine der sehr wenigen natürlichen Monokulturen. Es verbreitet sich durch starke Rhizome und bildet ein Dickicht, das sehr wertvoll für viele Tiere, insbesondere Vögel ist.
Uns dient Schilf in vielerlei Hinsicht als natürlicher Bau- und Dämmstoff, zur Wasserreinigung und tatsächlich ist es als Süßgras auch essbar inklusive der Wurzel.
Seine Seelenbotschaft erinnert uns daran, uns immer mit dem großen Ganzen, der Natur und Schöpfung verbunden zu fühlen.
Aus diesem Gefühl erwächst große Kraft und Glückseligkeit.
Das Gefühl des Getrenntseins schwächt uns und ist eine Illusion, die wir selbst in uns erzeugen.
Das "Ich" endet nicht an unserer Haut. Unser Körper wohnt in unserer Seele, die soviel größer und immer mit anderen und allem, was existiert, verbunden ist.
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Mandelbäume und ihre wohlschmeckenden Früchte sind seit der Antike bekannt. Durch die Frostempfindlichkeit der frühen Blüte werden sie vorwiegend in milden Gebieten angebaut.
Mandeln sind insbesondere durch ihre Fettsäuren und Antioxidantien sehr gesund und Mandlöl ist zudem auch äußerlich angewandt für Haut und Haar wertvoll.
Der lateinische Name der Mandel "Amygdala" verweist auf jene Region in unserem Gehirn, das für die Bewertung von Gefühlen und Empfindungen, sowie als emotionales Gedächtnis zuständig ist.
Die Seelenbotschaft der Mandel ist die Erinnerung an jenen Ort in uns, der uns tiefen Frieden schenkt.
Es ist ein Ort der bewertungsfreien Gelassenheit, des Zu- und Loslassens und jenseits allen Beharrens und aller Widerstände.
Wenn wir die Gegebenheiten im Außen loslassen und nur in diesem einen Moment leben, gelangen wir an diesen friedvollen Ort im Kern unseres Daseins.
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Die Klette ist eine heimische Wild- und Ruderalpflanze an Wegrändern und auf Brachflächen.
Sie ist eine großartige Bienenweide, Raupenfutterpflanze und auch Vögel, insbesondere Distelfinken mögen ihre Körner.
Die Heilkraft des aus der Wurzel hergestellten Öl ist bekannt für Hautleiden, bei Parasiten und rheumatischen Erkrankungen.
Innerlich wirkt die Klette blutreinigend, harntreibend und insgesamt entgiftend.
Feinstofflich reinigt sie unser Feld und unsere Verbindungskanäle in alle Richtungen - in zwischenmenschlichen Beziehungen, zur geistigen Welt, zu den kosmischen Kräften und zu uns selbst, unserem Herzraum und dem Höheren Selbst.
Häufig hindern uns Anhaftungen daran, in der Freude zu leben.
Wahre Freiheit bedeutet, uns von diesen Anhaftungen, wie Ängsten, inneren Verboten, Begrenzungen oder vermeintlichen Sicherheiten zu lösen und zurück in unsere Ursprungskraft zu finden.
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Und da es so schön zum Borretsch passt...genau diese "blaue Ruhe" hatte ich auf diesem Morgenspaziergang am Meer. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!