Heute, am 2. August ist Schnitterinfest (auch bekannt als Lammas oder Lughnasadh).
Jetzt beginnt die Erntezeit.
Der Archetyp der Schnitterin steht dabei für ein besonderes Bewusstsein: Sie sieht die Fülle und nimmt dankbar an, was gewachsen ist.
Gleichzeitig setzt sie die Sichel an. Denn damit diese Fülle gewahrt bleibt, muss die Ernte jetzt vollzogen werden. Nichts bleibt so, wie es ist. Die Früchte müssen geschnitten werden.
Dieser Tag lädt uns dazu ein, innezuhalten und den Blick auf unser eigenes Jahr und unsere persönliche Ernte zu richten. Auf all die kleinen und großen Dinge, die seit dem Frühling gewachsen sind.
Welche Erfolge, Erkenntnisse und schönen Momente kannst du jetzt ernten?
Und auch: Was in deinem Leben hat seine Aufgabe erfüllt und darf nun "geschnitten" werden, um Platz für Neues zu schaffen?
Ich wünsche dir einen lichtvollen Tag voller Fülle und Dankbarkeit für alles, was ist.
(Bilder des reichen Fruchtsegens aus meinem Garten)
Auf diesem Bild sieht man eine Rosengalle. Die Gebilde entstehen dadurch, dass die Rosengallwespe ihre Eier in die Knospen wilder Rosenstöcke legt.
Anstatt den fremden Reiz abzuwehren, reagiert die Pflanze mit einem wuchernden Wuchs, der wuschelige Kugeln bildet. Es entsteht ein dichtes, moosartiges Gebilde, in dessen Inneren die Larven wachsen und überwintern.
Die Rose reagiert auf den äußeren Reiz nicht mit Verteidigung, Abwehr und Kampf, sondern mit Transformation und Schöpferkraft.
Sie zeigt uns, dass wir schwierige Einflüsse von außen in einen sicheren, behüteten Raum des Wachstums verwandeln können, wenn wir unsere Sichtweise verändern.
Wir tendieren dazu, bei Herausforderungen, Problemen und Störfaktoren nur daran zu denken, dass sie "weg sollen". Die größte Kraft entsteht aber genau dort, wo wir den Widerstand gegen das Störende loslassen, so dass Wandel und Heilung stattfinden darf.
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Die Kaukasus-Fetthenne kam aus dem Kaukasus, dem nördlichen Iran und der Türkei zu uns, eine kleine, aber robuste und durchsetzungsfähige Pflanze.
Sie ist in Maßen essbar und wirkt leicht abführend. Äußerlich kann sie zur Wundheilung und bei Warzen, Schwielen etc. eingesetzt werden.
Auf der feinstofflichen Ebene fördert sie unseren Optimismus, jene Säule der Resilienz, in der unsere ursprüngliche Lebenskraft steckt.
Leider werden wir schon als Kinder dahin erzogen, auf das negative zu sehen (die Fehler werden rot angestrichen, anstatt das Richtige zu markieren und zu fokussieren).
Wir dürfen lernen, dieses alte Programm aufzulösen und uns auszurichten auf den kraftvollen Kern, der in uns allen lebt.
Gezieltes Erkennen und Auflösen der alten Glaubenssätze führt uns zurück in unsere Lebenskraft.
Wir entscheiden, woran wir glauben. Wir sind den alten Programmen nicht ausgeliefert.
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Farn gehört zu den Urpflanzen, die zusammen mit den Schachtelhalmen und den Zinnkräutern bereits vor Millionen von Jahren auf der Erde waren.
Damals noch baumhoch hat sich der genetische Code seither nur in der Größe der Pflanze wesentlich geändert.
Der Wurmfarn ist giftig. Einzelne Heilanwendungen gab und gibt es trotzdem, vor allem auch äußerlich.
Interessanter ist aber seine Seelenbotschaft für uns. Er schützt uns, wie vor negativen Einflüssen von außen über die innere Stärkung.
Er richtet uns auf, bringt uns in unsere Mitte und gibt uns Kraft.
Damit werden wir unempfindlich gegen äußere Attacken.
Der Legende nach kann aus den Sporen des Wurmfarns, wenn sie zur Sommersonnenwende gesammelt wurden, ein Zauberpulver hergestellt werden, das unsichtbar macht.
Unsichtbar sein bedeutet auch unangreifbar sein.
In der Kraft unserer Mitte sind wir sicher und beschützt.
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Das Purpur-Leinkraut ist eine wertvolle Insektenweide.
Zwar wirkt es entzündungshemmend, ist aber nur bedingt zum Verzehr empfohlen.
Seine Seelenbotschaft für uns ist die Erinnerung an die Schöpferkraft der Affirmation.
Wir vergessen oft, dass jedes Wort und jeder Gedanke eine Energie sind, die wir aussenden.
Damit erschaffen wir kontinuierlich unsere Realität und unsere Welt.
Auch wenn es häufig nicht plötzlich etwas verändert, sondern nur langsam, ist es ein großer Unterschied, ob wir positiv über uns selbst und alles um uns herum denken und sprechen oder negativ, denn hinter Worten und Gedanken stehen Gefühle und diese haben noch viel mehr Energie.
Sofort spürbar ist das, wenn wir lächeln, denn das ist verbunden mit positiven Gefühlen und Gedanken, die nicht nur auf uns wirken, sondern auch auf unser Umfeld. Es ist genauso ansteckend, wie die Energie des Purpur-Leinkrauts.
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Heute schicke ich Euch mit diesem Segelfalter, dem ich begegnen durfte, eine Tier- statt einer Pflanzen-Botschaft.
Schmetterlinge stehen für Metamorphose und Transformation.
Der Weg der Raupe, Puppe und die Verwandlung zum Schmetterling ist etwas, was wir auf der Seelenebene immer und immer wieder erleben.
Transformation und Wandlung erfordert häufig zuerst den Rückzug in die Dunkelheit der Seelen-Nacht, bevor das Neue sich entfalten kann.
Der Segelfalter schickt uns durch die schwarzen Flammen auf weißem Grund noch einen Hinweis auf die Notwendigkeit das Gegensätzliche zu integrieren. Denn nur in der Integration des Dunklen finden wir den Frieden, nicht in seiner Ablehnung.
Dies hat der Segelfalter in atemberaubender Schönheit gemeistert und setzt als I-Tüpfelchen rot und blau - Feuer und Wasser, Tatkraft und Emotion darauf.
Flieg, kleiner Drache der Polarität, flieg!
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