Der Stechapfel ist eine giftige Pflanze, zählt zu den "Hexenkräutern" und seine halluzinogene Wirkung wurde in mehreren Kulturen für spirituelle Rituale genutzt.
Seine Giftigkeit ist natürlich auch eine Heilkraft, wenn man weiß, wie und in welcher Dosierung man ihn anwendet, was die kräuterkundigen Menschen früher wussten.
Er wurde bei Asthma und krampfartigem Husten eingesetzt und so wird er auch heute noch homöopathisch angewandt.
Auf der feinstofflichen Ebene ruft der Stechapfel uns auf, ganz wir selbst zu sein, ganz authentisch unser wahres Selbst und unser Potential zu leben.
Dabei sind wir aufgerufen, unsere Gaben dieser Welt zu schenken, denn unser wahrer Selbstausdruck steht immer in Verbindung mit der Welt, so wie die Spiegelung des Sonnenlichts auf dem Wasser.
In dieser Spiegelung, in diesem Ausdruck unseres innersten Kerns in der Welt finden wir wahres Glück.
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Der Pippau wird häufig mit dem Löwenzahn verwechselt. Eine genauere Betrachtung der Knospen und Blüten zeigt aber die Unterschiede. Zudem ist der Stengel beim Pippau behaart.
Eine besondere Heilwirkung wird dem Pippau nicht zugeschrieben. Seine Blüten, Knospen und Blätter sind aber essbar, wenn auch bitter.
Feinstofflich hilft uns der Pippau emotionale Verhärtungen aufzulösen und zuzulassen, dass Vergebung geschehen kann.
Dabei steht die Vergebung uns selbst gegenüber an erster Stelle, denn häufig ist es die Verurteilung, die wir uns selbst gegenüber haben, die es uns unmöglich macht, auch anderen zu vergeben.
Indem wir uns von Verurteilung, alter Wut und dem darunter liegenden Schmerz befreien, können wir uns neu mit der Lebensenergie verbinden, die eigentlich unserem Sein entspricht.
Freiheit bedeutet, auch von Verurteilung frei zu sein, denn Schuld-Denken ist ein Gefängnis.
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Johanniskraut ist als Heilpflanze seit Alters her bekannt.
Aufgrund seiner stimmungsaufhellenden Wirkung wird es als Antidepressivum eingesetzt.
Der rötliche Pflanzensaft hilft äußerlich bei Wundbehandlung, Verbrennungen und Narben. etc.
Johanniskraut erhöht die Empfindlichkeit der Haut für Sonnenlicht und kann dadurch genauso zur Entstehung von Sonnenbränden führen, wie es diese auch gut zum abklingen bringen kann.
Die enge Verbindung des Johanniskrauts mit der Sonne ist offensichtlich.
Johanniskraut ist die Sonnenenergie in Pflanzengestalt und genauso wie uns Sonnenschein an trüben Tagen gut tut, scheint das Johanniskraut feinstofflich in unseren Schmerzkörper, dort wo Angst, Trauer und Schmerz sitzen.
Damit beseitigt es nicht die Ursachen unseres Schmerzes, hilft uns aber zu einer anderen Sichtweise, die eine Voraussetzung ist, um den Schmerzkörper zu erleichtern.
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Die Moschusmalve ist als Pflanze der Bauerngärten und als alte Heilpflanze bekannt.
Ihre schönen Blüten locken zahlreiche Insekten und Schmetterlinge an und auch für uns ist sie in allen Teilen essbar.
Ihre Heilkraft entfaltet sie vor allem bei Erkältungskrankheiten und Magen-Darm-Erkrankungen.
Ihre Seelenbotschaft ist die Erinnerung an das vertrauensvolle unbeschwerte Kind, das wir einmal waren, das mit offenem Herzen auf die Welt zuging und sich an ihr erfreute.
Zart und doch kraftvoll fühlte es seinen eigenen Wert und damit eine Verbundenheit und Liebe zu allem.
In jedem von uns lebt noch dieses Kind.
Indem wir es wieder in uns finden, können wir unnötige Abgrenzung und Isolation lösen und uns als ein Teil des Ganzen empfinden.
Darin finden wir die Sicherheit, unser Herz auch für andere zu öffnen und sie, wie uns selbst, mit allen Eigenheiten liebevoll anzunehmen.
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Die Schwarznessel ist eine bei den Insekten höchst beliebte Staude und wertvolle Heilpflanze, die als Tee und Tinktur genutzt werden kann.
Sie wirkt beruhigend, entkrampfend und schmerzlindernd und wird bei Nervosität und Schlafstörungen, aber auch bei Magenproblemen oder Husten eingesetzt.
Ihre Seelenbotschaft erinnert uns daran, dass Menschsein bedeutet, dass die Quelle sich durch uns erfahren möchte.
In uns allen fließt die Energie der Quelle, die sich in jedem einzelnen erfahren möchte. Der Grund unseres Seins ist die unendliche Vielfalt der Quelle zu spiegeln.
Indem wir das verstehen, können wir die Höhen und Tiefen, die Nöte und Hindernisse, die uns im Leben begegnen mit anderen Augen sehen und annehmen. Niemals geschieht es, um uns zu schaden, sondern es ist immer ein Teil unseres einzigartigen Lebensweges, auf dem wir als Teil des Großen Ganzen Erfahrungen machen dürfen.
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Der weiße Steinklee lockt mit seinem betörenden Duft viele Insekten an.
Steinklee ist essbar und heilkräftig, sollte aber nicht im Übermaß konsumiert werden.
Er wirkt blutverdünnend, krampflösend, äußerlich angewandt auch heilend bei Blutergüssen und Prellungen.
Seine Seelenbotschaft hilft uns, unsere Energie in einen ruhigen Fluss zu bringen.
Innere Blockaden führen zu Energiestau oder auch überschäumenden Reaktionen, wenn die zurück gehaltene Energie letztendlich über die Blockade hinweg schießt.
Neben der Beseitigung der Blockaden ist es hilfreich, auch den Energiefluss in uns zu bereinigen, denn wie ein Fluss gräbt die Energie beim Umfließen der Blockade ein neues "Flussbett", das oft erhalten bleibt, auch wenn die Blockade gar nicht mehr existiert.
Indem wir die Energien in ihre ursprünglichen Bahnen lenken, finden wir auch zu unserer ursprünglichen Kraft zurück.
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