Manche Bücher erzählen eine Geschichte. Andere legen zugleich die Mechanismen offen, mit denen Geschichten entstehen – und geglaubt werden. The Charlatan gehört zu letzterer Kategorie.
In unserer neuen Rezension setzen wir uns mit diesem ebenso unterhaltsamen wie aufschlussreichen Werk auseinander: Es geht um Täuschung, Glaubwürdigkeit und die erstaunliche Fähigkeit charismatischer Figuren, selbst die kritischsten Zeitgenossen zu überzeugen.
Was bleibt, ist kein Trost, sondern eher eine Art Unruhe. Der Roman zwingt einen, darüber nachzudenken, ob „Echtheit“ heute überhaupt noch ohne Selbstbeobachtung möglich ist. Und wenn nicht, was dann eigentlich noch übrig bleibt.
👉 Zur Buchbesprechung:
https://gegenstrom.org/buchbesprechung-zu-the-charlatan/