Was Israel darf, soll Deutschland verwehrt bleiben?
Israel versteht sich ausdrücklich als Nationalstaat des jüdischen Volkes. Es kennt ein Rückkehrrecht für Juden und schützt seinen nationalen Charakter auch rechtlich.
Josef Schüßlburner stellt deshalb eine provokante Frage: Warum soll ein vergleichbares Staatsverständnis ausgerechnet für Deutschland undenkbar sein?
In seinen Thesen bleibt er nicht bei abstrakten Überlegungen. Er entwirft konkrete Änderungen des Staatsangehörigkeitsrechts und des Grundgesetzes:
*Rückkehr zum Abstammungsprinzip
*Ende der Mehrfachstaatsangehörigkeit und
*Deutschland als verfassungsrechtlich bestimmte „geschichtliche Heimstätte des deutschen Volkes“.
Schüßlburner geht damit weiter als alle bisherigen Beiträge dieser Debatte.
👉 Jetzt lesen:
https://gegenstrom.org/thesen-zur-staatsangehoerigkeitsfrage/
Am 3. Oktober 2026 stellt Josef Schüßlburner seine Thesen beim Kolloquium der AGORA Europa persönlich zur Diskussion.
Die letzten Plätze für das Kolloquium am 3. Oktober werden derzeit vergeben. Wer diese außergewöhnliche Debatte vor Ort erleben möchte, sollte sich jetzt anmelden.
Für Björn Clemens ist die Antwort eindeutig: Die Nation geht dem Staat voraus. Gemeinsame Herkunft allein genügt jedoch nicht – hinzukommen müssen Sprache, Kultur und das bewusste Bekenntnis zur eigenen Geschichte und zum gemeinsamen Schicksal.
Daraus folgt eine Frage von größter politischer Tragweite: Darf eine Nation selbst bestimmen, wer ihr angehört?
Mit seinen Thesen führt Clemens die Debatte zwischen Maximilian Krah und Thor von Waldstein fort – und widerspricht zugleich der Rechtsprechung aus Karlsruhe.
Thor von Waldstein erhebt einen schweren Vorwurf: Das Bundesverfassungsgericht sei längst nicht mehr nur „Hüter“, sondern Herr der Verfassung – und betreibe die schrittweise Verabschiedung des deutschen Volkes als politischer Souverän.
Damit widerspricht Waldstein den jüngst veröffentlichten Thesen Maximilian Krahs in einem entscheidenden Punkt: Wer gehört zum Volk – und wer darf das eigentlich bestimmen?
Zwei Positionen, die kaum weiter auseinanderliegen könnten. Am 3. Oktober treffen sie in der Debatte aufeinander.
Von Waldstein pointiert provokant: „Karlsruher Volksverabschiedungsrepublik“
👉Hier geht es zu den Thesen: https://gegenstrom.org/thesen-zur-karlsruher-volksverabschiedungsrepublik/
Maximilian Krah ist umstritten – auch im metapolitischen Vorfeld und innerhalb des eigenen politischen Lagers. Doch Kontroversen sind kein Grund, einer Debatte auszuweichen.
Im Gegenteil: Wer den politischen Raum neu vermessen will, muss gerade dort zuhören, wo Widerspruch zu erwarten ist.
Was ist das Volk? Ist es lediglich die Summe aller Staatsangehörigen? Eine geschichtlich gewachsene Gemeinschaft? Oder beides zugleich? Und in welchem Verhältnis stehen Volk, Nation und Staat zueinander?
In zwölf Thesen entwickelt Krah seine Antwort auf eine der entscheidenden politischen Fragen unserer Zeit. Diese Thesen werden nicht jedem gefallen. Wir wollen sie auch nicht einfach übernehmen, sondern prüfen, kritisieren und darüber diskutieren.
Die AGORA Europa bohrt auch dicke Bretter, wenn es sein muss. Maximilian Krah ist für seine fundierten Kenntnisse auf dem Gebiet der Rechtsphilosophie bekannt.
Lesen Sie seine zwölf Thesen – und bilden Sie sich ein eigenes Urteil:
In diesem Podcast aus dem letzten Jahr sprechen Frank Kraemer und Dr. Björn Clemens über das Verbotsverfahren gegen Compact, indem das Bekenntnis zum eigenen Volk sowie das Remigrationskonzept von Martin Sellner Gegenstand der Untersuchungen wurden.
Das Gespräch ist eine hervorragende Vorbereitung auf unsere Veranstaltung am 3. Oktober. Schaut bei Frank vorbei und hinterlasst ein Abo.
Wer mehr über das Thema, die politischen Konsequenzen und letztlich über mögliche Lösungen dieses Gordischen Knotens erfahren möchte, melde sich unter
Veranstaltungen@agora-europa.de oder via Threema unter der ID WKKUDS89
https://www.youtube.com/watch?v=LtFZ2tQc8mk
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Militant Democracy: Die Wurzeln der "wehrhaften Demokratie"
Im Vorgriff auf unsere Veranstaltung am 3. Oktober 2026, haben wir in diesem Essay die philosophischen und ideengeschichtlichen Hintergründe der Entwicklung der Rechtsprechung in Deutschland beleuchtet. Wir wurden bei Karl Popper, Karl Löwenstein und Karl Mannheim fündig.
Der folgende Text beleuchtet im Zeichen des Themas die aktuellen Spannungen zwischen Meinungsfreiheit, Verfassungstreue und politischer Opposition. Die Redaktion