AUSGERECHNET BROSIUS-GERSDORF ÜBER DEN VOLKSBEGRIFF.
Damit war wohl nicht unbedingt zu rechnen.
Frauke Brosius-Gersdorf, die im Streit um Karlsruhe gerade im rechten Lager zur Reizfigur wurde, veröffentlicht gemeinsam mit Hubertus Gersdorf einen bemerkenswerten Beitrag über Volk, Abstammung und Staatsangehörigkeit.
Und der hat es in sich:
Ein stärkeres Abstammungsprinzip? Nicht per se verfassungswidrig.
Zuwanderung nach sozio-kulturellen Kriterien? Grundsätzlich möglich.
Selbst sozio-kulturelle Homogenität sei als politisches Ziel nicht schon verfassungsfeindlich.
Die Grenze ziehen die Autoren bei der unterschiedlichen Behandlung deutscher Staatsbürger aufgrund ihrer Abstammung.
Und genau hier beginnt die eigentliche Debatte: Was bedeutet das für Remigration? Was unterscheidet Staatsangehörigkeit, Staatsvolk und Volk?
Krah, von Waldstein, Clemens, Schüßlburner und Vierfuß geben darauf keineswegs dieselbe Antwort.
Fast könnte man meinen, der Beitrag sei für den 3. Oktober geschrieben worden.
👉 Zum Artikel geht es hier:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/brosius-gersdorf-ethnisch-abstammung-volksverstaendnis-afd-parteiverbot-staatsangehoerigkeit
Frauke Brosius-Gersdorf, die im Streit um Karlsruhe gerade im rechten Lager zur Reizfigur wurde, veröffentlicht gemeinsam mit Hubertus Gersdorf einen bemerkenswerten Beitrag über Volk, Abstammung und Staatsangehörigkeit.
Und der hat es in sich:
Ein stärkeres Abstammungsprinzip? Nicht per se verfassungswidrig.
Zuwanderung nach sozio-kulturellen Kriterien? Grundsätzlich möglich.
Selbst sozio-kulturelle Homogenität sei als politisches Ziel nicht schon verfassungsfeindlich.
Die Grenze ziehen die Autoren bei der unterschiedlichen Behandlung deutscher Staatsbürger aufgrund ihrer Abstammung.
Und genau hier beginnt die eigentliche Debatte: Was bedeutet das für Remigration? Was unterscheidet Staatsangehörigkeit, Staatsvolk und Volk?
Krah, von Waldstein, Clemens, Schüßlburner und Vierfuß geben darauf keineswegs dieselbe Antwort.
Fast könnte man meinen, der Beitrag sei für den 3. Oktober geschrieben worden.
Der Krieg der Zukunft soll smart und digital sein: Drohnen statt Soldaten, Algorithmen statt Generäle, Zielerfassung per Mausklick. Während andere sterben, sitzt der Mensch vor dem Bildschirm und spielt den technologischen Übermenschen.
Aber was geschieht, wenn die Wirklichkeit an der Front nicht zu den großen Versprechen aus dem Silicon Valley passt? Wenn nicht mehr politische Ziele den Krieg bestimmen, sondern Plattformen, Tech-Oligarchen und ein Milliardenmarkt, der immer neue Bedürfnisse schafft?
Ilia Ryvkin zeigt am Beispiel der Ukraine, wie der Krieg zum digitalen Produkt wird. Seine provokante These: Der moderne Krieg ist nicht mehr nur die Fortsetzung der Politik, sondern die Fortsetzung des Marketings mit anderen Mitteln.
Ein Text über Drohnen, Peter Thiel, ukrainische „Smart-War“-Träume – und über eine Entwicklung, die schon bald auch Deutschlands Männer betreffen könnte.
▶️ Weiterlesen auf AGORA Europa: https://gegenstrom.org/der-krieg-als-app-die-fortsetzung-des-marketings-mit-anderen-mitteln/
Was Israel darf, soll Deutschland verwehrt bleiben?
Israel versteht sich ausdrücklich als Nationalstaat des jüdischen Volkes. Es kennt ein Rückkehrrecht für Juden und schützt seinen nationalen Charakter auch rechtlich.
Josef Schüßlburner stellt deshalb eine provokante Frage: Warum soll ein vergleichbares Staatsverständnis ausgerechnet für Deutschland undenkbar sein?
In seinen Thesen bleibt er nicht bei abstrakten Überlegungen. Er entwirft konkrete Änderungen des Staatsangehörigkeitsrechts und des Grundgesetzes:
*Rückkehr zum Abstammungsprinzip
*Ende der Mehrfachstaatsangehörigkeit und
*Deutschland als verfassungsrechtlich bestimmte „geschichtliche Heimstätte des deutschen Volkes“.
Schüßlburner geht damit weiter als alle bisherigen Beiträge dieser Debatte.
👉 Jetzt lesen:
https://gegenstrom.org/thesen-zur-staatsangehoerigkeitsfrage/
Am 3. Oktober 2026 stellt Josef Schüßlburner seine Thesen beim Kolloquium der AGORA Europa persönlich zur Diskussion.
Die letzten Plätze für das Kolloquium am 3. Oktober werden derzeit vergeben. Wer diese außergewöhnliche Debatte vor Ort erleben möchte, sollte sich jetzt anmelden.
Für Björn Clemens ist die Antwort eindeutig: Die Nation geht dem Staat voraus. Gemeinsame Herkunft allein genügt jedoch nicht – hinzukommen müssen Sprache, Kultur und das bewusste Bekenntnis zur eigenen Geschichte und zum gemeinsamen Schicksal.
Daraus folgt eine Frage von größter politischer Tragweite: Darf eine Nation selbst bestimmen, wer ihr angehört?
Mit seinen Thesen führt Clemens die Debatte zwischen Maximilian Krah und Thor von Waldstein fort – und widerspricht zugleich der Rechtsprechung aus Karlsruhe.
Thor von Waldstein erhebt einen schweren Vorwurf: Das Bundesverfassungsgericht sei längst nicht mehr nur „Hüter“, sondern Herr der Verfassung – und betreibe die schrittweise Verabschiedung des deutschen Volkes als politischer Souverän.
Damit widerspricht Waldstein den jüngst veröffentlichten Thesen Maximilian Krahs in einem entscheidenden Punkt: Wer gehört zum Volk – und wer darf das eigentlich bestimmen?
Zwei Positionen, die kaum weiter auseinanderliegen könnten. Am 3. Oktober treffen sie in der Debatte aufeinander.
Von Waldstein pointiert provokant: „Karlsruher Volksverabschiedungsrepublik“
👉Hier geht es zu den Thesen: https://gegenstrom.org/thesen-zur-karlsruher-volksverabschiedungsrepublik/