Klingt absurd, basiert aber auf einer Beschlussvorlage der Flensburger Kommunalpolitik. Genauer: Ihrer Unter-Abteilung "Grenzdebil"
Es scheint für Flensburger Linke kein wichtigeres Thema zu geben, als die Bestrafung der Flensburger Gilde wegen ihres öffentlich geäußerten Dankes an die AfD. Diese hatte ihren Wahlstand abgesagt, so dass das von der Gilde organisierte Stadtfest nicht vom Gegenprotest gestört wurde.
Im linken Kosmos bleibt keine gute Tat ungestraft. Der Dank der Gilde soll laut Vorlage bestraft werden: Mit dem Entzug der Verbindungen zum Innenstadtmanager, der ja bislang sehr "erfolgreich" gearbeitet hat, und der ausgeliehenen Blumenkübel.
Der geneigte Leser kann über Ausdruck und Intention dieses Irrsinns selbst urteilen:
Was an dieser Beschlussvorlage aber bemerkenswert hervorsticht: Wird die "Zivilgesellschaft" und der in Teilen gewalttätige Gegenprotest gegen den Wahlstand einer einzelnen Partei in Flensburg mit Hilfe der Grünen, des SSW, der SPD und der Linken gesteuert? Wie zivil ist die Zivilgesellschaft? Oder ist sie nur eine Sockenpuppe der Altparteien?
Mit Kontaktschuld, Verallgemeinerungen und, obwohl er beiläufig erwähnt, wie die Guten gerne vorgehen, mit wenig Empathie für einen „Aktivist Mann“, der sich mal daneben benommen hat, was durchaus Kritik verdient. Das hilft nämlich niemanden, außer vielleicht ihm, der ein bisschen Frust, den ich mir erklären kann, ablässt.
Aktivist Mann steht aber nun , so die Lesart, nun sofort für „die AfD“ und ihr gesamtes „Vorfeld“. So wie ein paar Idioten auf Corona-Demos sofort für den ganzen Rest der „Corona-Leugner“ standen.
„Die Verfassungsrichter begründeten ihre Entscheidung mit einem unverhältnismäßigen Eingriff in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit nach Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789.“