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Телеграм канал «Ehgartners.Info»

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Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
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Пост от 12.09.2026 14:07
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Das Magazin multipolar bringt einen interessanten Artikel zum Boom der KI-Rechenzentren, die im Auftrag von Google, Amazon und Co. weltweit aus dem Boden schießen. Weil in den USA der Widerstand der Bevölkerung so massiv ist, suchen die Konzerne nach Ländern, die man mit dem "Zugang zu Spitzentechnologie" ködern kann. Und allzu naive Politiker lassen sich gerne einspannen.

Hier ein Ausschnitt:

Im oberösterreichischen Kronstorf hat Google im April 2026 den Grundstein für ein großes Rechenzentrum auf einer Fläche von 50 Hektar gelegt. Es entsteht auf umgewidmetem Ackerland, das zu den besten Böden in Österreich gehört. Google verspricht, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Nutzer in ganz Österreich könnten dadurch „aktiv an der digitalen Transformation teilhaben“. Man setze sich „so für eine inklusive und nachhaltige Zukunft für alle ein.“

Der Landeshauptmann von Oberösterreich begrüßt das Rechenzentrum und auch von Seiten der Marktgemeinde Kronstorf werden neben den erwarteten Arbeitsplätzen die Pluspunkte hervorgehoben: „kostenlose“ Nutzung der Abwärme sowie ein „Fonds zur Verbesserung des Gewässerökosystems der Enns“, aus der das Wasser zur Kühlung genommen werden soll. Gelobt wird auch das „begrünte Dach mit Photovoltaikanlage“, das „direkt saubere Energie zur Stromversorgung des Rechenzentrums beisteuern“ werde. Die Information der Gemeinde wirkt, als sei sie von Google-Marketingstrategen geschrieben.

Der Strombedarf beträgt in der ersten Ausbaustufe 150 Megawatt, die aber auf 500 Megawatt erweitert werden sollen. Diese Größenordnung entspricht „fast einem Drittel des gesamten jährlichen Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich“ legt ein Positionspapier einer Bürgerinitiative dar. Ein Fachmagazin ordnet ein: Beim Stromverbrauch von Rechenzentren handele es sich „um die sogenannte Bandlast – also den konstanten Verbrauch von Strom“ rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Insgesamt wurden für Rechenzentren in Österreich 2,1 Gigawatt (2100 Megawatt) Leistung beantragt. Das entspricht der Leistung von zwei Atomkraftwerken.

Laut Wasserbescheid darf Google bei Kronstorf pro Jahr 5,5 Milliarden Liter Wasser aus der Enns entnehmen. Davon dürften maximal „2,1 Milliarden Liter“, auf bis zu 30 Grad erwärmt, „wieder in die Enns zurückgeleitet werden“. Der Rest „verdunstet durch die Kühlung“. Laut Solidarwerkstatt Linz könne sich „die Wassertemperatur je nach Pegel um 2 bis 4 Grad“ erhöhen. Ob die im Wasser aus dem Kühlkreislauf enthaltenen Chemikalien sicher vor der Zurückleitung entfernt werden, ist fraglich.
Пост от 12.09.2026 11:48
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Die europäische Militarisierung erfasst Österreich immer heftiger. Gestern und vorgestern fanden in Wien die "Technology Talks Austria" statt – als Kooperation mehrerer Ministerien mit Industriellenvereinigung und anderen. Im Zentrum der Konferenz standen Sicherheit und wirtschaftliche Aspekte, speziell im Bereich der Rüstung, bzw. der Dual-Use Anwendungen. Dass Österreich ein interessanter Markt ist, zeigte die Liste der Redner. Es handelte sich um Vertreter der Rüstungskonzerne Saab (Schweden), Leonardo (Italien), RTX/Raytheon (USA), militärisch relevanter Zulieferer, sowie die Sprecher von Militär- und EU-Verteidigungsorganisationen.
Als prominenteste Politikerin kam Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des EU-Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung (SEDE) nach Wien. Sie hat diese Position seit Juli 2024 unmittelbar nach ihrem Wechsel aus dem deutschen Bundestag ins EU-Parlament übernommen. Während ihre Partei, die FDP also untergeht, macht Strack-Rheinmetall, wie Marie-Agnes von ihren Kritikern auch genannt wird, EU-Karriere und bildet nun mit Ursula von der Leyen und Kaja Kallas das oberste Kriegerinnen-Trio im Kampf gegen Russland.

2024 war SEDE noch ein kleiner Unterausschuss des Parlaments. Strack Zimmermann wurde "per Akklamation" - also durch lauten Beifall - als dessen Chefin bestimmt. 2025 wurde daraus ein Vollausschuss. Und wieder gewann sie den Vorsitz "per Akklamation". Alles ganz demokratisch also.

Gestern abend war Strack-Zimmermann zu Gast in der ZIB-2 bei Martin Thür. Natürlich ging es gleich um den bevorstehenden Krieg und die einzige Möglichkeit, dem zu begegnen. Nämlich mit Aufrüstung. Österreichs Neutralität verglich Strack-Zimmermann mit jemand, der die weiße Fahne schwenkt und um die Hilfe seiner Nachbarn bettelt. Dass Russland demnächst ein weiteres Land angreift, steht für sie außer Frage. "Der nächste Schritt der Russen wird das Baltikum", erklärte Strack-Zimmermann. "Das ist keine Phantasie, das artikuliert Wladimir Putin und Herr Lawrow von morgens bis abends."
Martin Thür lauschte dem andächtig und vergaß einzuwerfen, dass die russischen Spitzenpolitiker eher von morgens bis abends das Gegenteil betonen. Putin sagte z.B. 2024 gegenüber Tucker Carlson, Russland habe kein Interesse an Polen oder Lettland; ein Angriff käme nur bei einem Angriff auf Russland selbst in Frage. Gegenüber Trump betonte Putin vor wenigen Tagen, Russland habe „keine aggressiven Pläne gegen Europa“. Dasselbe kam von Lawrow kürzlich vor der UNO: Russland habe keine Absicht, NATO- oder EU-Staaten anzugreifen.
Egal wie die Realität aussieht, Gästen widerspricht man offenbar nicht.

Eine kleine Bösartigkeit konnte sich Martin Thür dann doch nicht verkneifen. Er nahm Bezug auf den Sieg der AfD bei den Wahlen in Sachsen Anhalt, erwähnte die "krachende Niederlage der FDP", sowie die Tatsache, dass 57% der AfD Wähler es gut finden, dass sich die AfD gegen Waffenlieferungen an die Ukraine einsetzen. (Tino Chruppalla hat dazu kürzlich in einem Interview gesagt, dass Frieden mit Russland und ein Stop der Unterstützung der Ukraine laut Wahlanalysen sogar der zweitwichtigste Grund war, AfD zu wählen).

Thür schloss im Interview die Frage an: "Hat auch Ihre Politik, Ihre Unterstützung für die Ukraine, die Wähler nach rechts getrieben?"
Strack-Zimmermann sah ihn entsetzt an und sagte: "Nein. Wenn es irgendwann einen Rechtsdrall gegeben hat, dann ist das deutlich früher geschehen." Rechts sei eben gerade Mode. Die Unterstützung der Ukraine sei nach wie vor die Mehrheitsmeinung der deutschen Bevölkerung.
Na denn. Auf zur nächsten Wahl.
Пост от 10.09.2026 14:51
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Meine Neue Webseite ist am Fertigwerden. Dort sollen alle meine Aktivitäten künftig gebündelt werden. Verkauf meiner Bücher und Filme, Veranstaltungskalender, aktuelle Infos und Berichte, Newsletter, etc. Hier - und nur hier - kann man auch meinen neuen Film 'LEBENDIG ODER TOT - DAS IMP PARADOX' als Download erwerben. Bitte schaut Euch um. Ich bin dankbar für Feedback. https://bertehgartner.com
Пост от 10.09.2026 14:17
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Am Samstag, dem 19. September bin ich mit meinem neuen Film "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF-PARADOX" in Offenburg nahe Straßburg. Der Film wird im Vereinsheim in 77767 Urloffen, Güterstraße 8, gezeigt. Einlass ist ab 18:00 Uhr, Filmstart um 19:00. Bitte gebt diese Info an Interessierte Gruppen im Umfeld weiter. Hier kann man vorab Tickets erwerben. https://events-ortenau.de/products/lebendig-oder-tot-das-impfparadox-1
Пост от 10.09.2026 14:04
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Am Freitag, dem 18. September zeigt der Dornbirner Kulturverein TiK meinen neuen Film "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF-PARADOX". Im Film geht es um die Entdeckungen des dänischen Wissenschaftlers Peter Aaby, der das Impfwesen über Jahrzehnte untersucht und alarmierende Fakten heraus gefunden hat. Ich bin in Dornbirn dabei und freue mich auf eine anschließende spannende Diskussion. Bitte gebt die Info an Interessierte Gruppen in Vorarlberg oder der Ostschweiz weiter. Auf der Webseite des TiK kann man Tickets erwerben: https://tik.palatzhartl.systems/shop.php?event=tommy-filmpraesentation-23
Пост от 09.09.2026 12:35
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Israelische Medien decken auf, dass Netanjahu mehrfach vor dem bevorstehenden Angriff der Hamas gewarnt worden ist.
Es handelt sich um eine fundierte Recherche, mit einer Unzahl glaubwürdiger Indizien.

Die Journalisten stützen sich auf Dutzende Gespräche mit israelischen und ausländischen Amtsträgern, einen Berater von Mohamed bin Zayed (Präsident der Arabischen Emirate) mit direkter Kenntnis des Gesprächs sowie drei hochrangige ausländische Beamte, die über den Inhalt der 45-Minuten-Unterhaltung informiert gewesen sein sollen. Ein emiratischer Kenner der Unterhaltung hat den Bericht gegenüber der Times of Israel bestätigt. Mohamed bin Zayed sieht die Hamas als Terrororganisation, die so wie andere islamistische Bewegungen seine Monarchie gefährden.
Der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennett sagte öffentlich, der Bericht sei wahr und er wisse das „als Tatsache“. Bennett nannte parallel auch die Warnung des ägyptischen Geheimdienstchefs.
Zudem gab es bereits Mitte 2023 konkrete Warnungen, dass ein „zilzal“ (Erdbeben) bevorsteht. Darin wurde von einer „großen Überraschung“ und einer „schrecklichen Operation“ gesprochen. Auch hier reagierte Netanjahu nicht und gab die Warnung - trotz mehrfacher irritierter Nachfrage der Quelle - nicht weiter.

Nun wird ihm vorgeworfen, er hätte das nicht ernst genommen und als Gerücht abgetan.
Netanjahustreitet ab, überhaupt Warnungen bekommen zu haben. Er nennt die Recherchen eine einzige große Lüge.
Glaubhaft ist diese Darstellung aber nicht.

Dass Netanjahu die Warnungen nicht weiter gegeben hat, kann zwei Beweggründe haben:
1) Er hat es tatsächlich für vollständig unwahrscheinlich gehalten, dass die Hamas so massiv angreift. Die Warnungen weiterzugeben hätte bedeutet, den Sicherheitsapparat in Alarm zu versetzen – mit politischer und militärischer Eigendynamik, die er nicht wollte.
Oder:
2) Er sah die Chance, die ein Angriff der Hamas ihm politisch bot. Dass er danach jedes moralische Recht in Anspruch nehmen könnte, den Gazastreifen platt zu machen, Hamas und Hisbollah-Führer gezielt zu ermorden und seine Pläne zur Schaffung eines Großisrael endlich aus der Schublade zu holen und die Armee zu aktivieren. Wahrscheinlich hat er - falls diese Variante zutrifft - nicht damit gerechnet, dass der Angriff so verheerende Folgen hat, wie es dann am 7. Oktober der Fall war. Er hat wohl eher erwartet, dass die Attacke nach einem Gefecht mit der Grenzsicherung relativ rasch nieder geschlagen wird. Sicher bin ich mir da aber nicht.

Welche der beiden Varianten auch zutrifft. Sie zeigte, was passieren kann, wenn Teufel auf Beelzebub trifft. Hinterhältige mörderische Gewalt der Hamas-Terrorbanden wurde zum Anlass genommen, mit hundertfacher Gegengewalt und Staatsterror zu antworten.
Пост от 07.09.2026 11:20
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Wie wird es in Sachsen Anhalt weiter gehen? Im Landtag hat das AfD jetzt 39 Mandate. CDU, SPD, Grüne und Linke kommen gemeinsam ebenfalls auf 39 Mandate. Die 5 Mandate des BSW sind demnach das Zünglein an der Waage.
Am wahrscheinlichsten ist eine starke Rolle der AfD mit Duldung des BSW. Möglicherweise mit einem "überparteilichen Ministerpräsident".

Große Gemeinsamkeiten ergeben sich beim Thema Energie. Wagenknecht sagte beispielsweise, dass sie gern dabei wäre - wenn die AfD mithilft, "eine Bundesrats-Initiative auf den Weg zu bringen, wieder russisches Öl und Gas zu kaufen - was wir dringend brauchen, wenn unsere Industrie nicht den Bach runtergehen soll."
Auch Alice Weidels Ideen gehen in diese Richtung. Sie hatte erklärt: "Billige Energie aus Russland war das Erfolgsgeheimnis von 'Made in Germany'. Wir brauchen sie zurück."
Die Sanktionen gegen Russland wollen beide Parteien beenden oder stark lockern. Anstatt Waffen an die Ukraine zu liefern, fordern sie endlich diplomatische Initiativen aus Deutschland. Bisher gab es ja keine einzige Friedensinitiative von der Merz-Regierung, wo überhaupt ernsthaft versucht wurde, mit Russland ins Gespräch zu kommen.
Das BSW hat bereits angekündigt, dass die erste Aktion im Landtag ein Antrag gegen Ukraine Militärhilfen sein werde. Die Stimmen der AfD seien dabei ausdrücklich willkommen.

Nun folgen am 20. September noch die Wahlen in Berlin, sowie in Mecklenburg-Vorpommern mit ebenso schlechten Aussichten für die CDU. Dass Friedrich Merz das politisch überlebt, ist wenig wahrscheinlich. Sein bei den Nachwahl-Befragungen in Sachsen Anhalt erhobener Beliebtheitswert von 9% ist beinahe tragisch komisch. 79% der Befragten gaben an, Merz hätte ihre Erwartungen "untertroffen". Nur 5% sahen sie "übertroffen".
Speziell von Vertretern der Jungen Union kam heftige Kritik am Führungsstil von Merz. Aber auch Rücktrittsforderungen werden häufigeri.
Am markantesten war die Aktion des CDU-Bürgermeisters Bernd Prange von der Gemeinde 'Altmärkische Höhe'. Er spendete der AfD 10.000 Euro, empfahl die AfD zu wählen und forderte die Ablöse von Merz.
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