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Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
Die Finanzwelt ist begeistert. Merz hat sich als absoluter Superstar und genialer Manager ihrer Interessen erwiesen.
Er selbst wird nach dem Rückzug aus der Politik sein Luxusleben weiter führen. Sollte es rund um seine Villa am Tegernsee unruhig werden, steht sein Privatjet bereit, um anderswo mit verächtlichem Blick ins Leere zu starren.
Merz erklärt, dass er weiter macht. Und acht CDU Ministerpräsidenten bestätigen handschriftlich, dass das seine Ordnung hat und nun Schluss mit der Personaldebatte um den Bundeskanzler sein soll.
Die CDU geht also den Bach hinunter uns die Partei-Elite gibt dafür grünes Licht.
Aus der Sicht von Merz verstehe ich das ja. Er will seine Agenda als Krisenmanager durchbringen. Die Partei hat ihn nie geliebt. Er ist ihr - gegen den Widerstand vieler CDU-Granden - aufs Auge gedrückt worden, hatte die stärkste Lobby im Hintergrund, die besten Seilschaften.
Dass die Finanzlobby hinter Merz steht ist auf Grund seiner Herkunft von Blackrock, gewiss. Dass er in transatlantischen Netzwerken fest verankert ist, ebenso.
Mit Trump hat er etwas gefremdelt, ist ihm aber konsequent in den Hintern gekrochen. Er saß im März 26 lächelnd neben Trump, als dieser über europäische Regierungschefs herzog, ließ sich von Trump das Knie tätscheln, während dieser verkündete, man solle auf Deutschland "sehr sehr hart zuschlagen" oder überreichte ihm mit peinlicher Schmeichelei ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
Gemeinsam mit Ursula von der Leyen hat Merz den Schandvertrag koordiniert, der 2025 im schottischen Turnberry vereinbart wurde. Er sah vor, dass die EU die Zölle auf US Industrieware auf null absenkt. Die USA würden im Gegenzug dafür nur Zölle im Ausmaß von 15 Prozent statt der angedrohten 30 Prozent einführen. Doch damit nicht genug:
Obendrauf sagte die EU-Chefin zu, dass Europa bis 2028 aus den USA Energie im Wert von 750 Milliarden US-Dollar bezieht. Dazu um 600 Milliarden Waffen in den USA einkauft. Und 40 Milliarden für KI-Chips ausgibt.
Brüssel teilt mit, dass die Energie-Importe aus den USA nach Plan laufen und gibt sich optimistisch, dass das 750 Milliarden-Ziel bis 2028 zu erreichen ist.
Auch der Rüstungs-Einkauf in den USA boomt.
Zusätzlich errichten die US-Tech-Konzerne in Europa große KI-Datenzentren und lassen sich den dafür benötigten gigantischen Energiebedarf staatlich subventionieren. Mit Preisen von rund 5 Cent Arbeitspreis pro kWh.
Es herrschen demnach bald Verhältnisse, wie sie früher üblich waren, als das britische Empire, Spanien, Frankreich & Co. ihre Kolonien ausplünderten und willfährige Regierungen einsetzten, um den Widerstand in der Bevölkerung zu unterdrücken.
Nach diesem Muster läuft es jetzt in der EU - und speziell gilt das für Deutschland.
Merz ist es ziemlich egal, was aus der CDU wird. Man merkt ihm an, dass er die meisten seiner Polit-Kollegen verachtet - und erst recht gilt das für den Großteil der Bevölkerung.
Seine Instinkte richten sich nach dem aus, wo er wirkliche Macht wahr nimmt. Und das ist vor allem die USA-Israel Verbindung. Unvergessen ist seine Einschätzung, dass Israel im Iran nun "die Drecksarbeit für uns macht". Dass ihn dabei die menschlichen Opfer der Kriege wenig berühren, ist offensichtlich. Und schon gar nicht kümmert es ihn, dass in der Folge die Spritpreise in Deutschland auf 2,60 Euro pro Liter gestiegen sind. Er ist ohnehin nur für eine Legislatur angetreten. Nach ihm die Sintflut.
Seine Agenda wickelt Merz ab wie ein größenwahnsinniges Genie, dem absolute Narrenfreiheit gewährt wurde. Die SPD ist vollkommen benebelt und lässt sich mit minimalen Zugeständnissen in den Raubzug einspannen. In den Medien herrscht höchste Konfusion. Der steile Aufstieg der AfD, in der sich der Widerstand der Bevölkerung ausdrückt, wird als Aufstand gegen die Demokratie dargestellt. Dabei ist es ein Aufstand gegen das Chaos. Ein Aufschrei gegen die Berliner Blase, die offenbar stockblind, betrunken und voll auf Koks das Land mit 150 km/h gegen den Brückenpfeiler fährt.
Noch nie wurden so viele Schulden neu aufgenommen. Noch nie so viele Waffen eingekauft. Noch nie - während meiner Lebenszeit - war das Kriegsgebrüll und die Paranoia größer.
Bereits 2030 sind mehr als 80 Milliarden Euro nötig, um die Zinsen für die angelaufene Schuldenlast zu bedienen. Das ist dreimal so viel, wie für Bildung und Gesundheit - zusammen genommen- budgetiert ist.
Die Festival Tour ist vorbei. Mein neuer Film 'LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX' ist dabei mehrfach ausgezeichnet worden. Nun ist der Film endlich offiziell erhältlich und kann im Webshop meiner Homepage als Download erworben werden. Der Film beschreibt die spannende Geschichte des dänischen Wissenschaftlers Peter Aaby, der durch seine Forschung eine vollständig neue Sichtweise auf Impfungen ermöglichte. Das führte unter anderem dazu, dass in den USA kürzlich die allgemein empfohlenen Baby-Impfungen um ein Drittel reduziert wurden. Doch der Gegenwind ist enorm. https://bertehgartner.com/bert-ehgartner-version-3/blog/peter-aabys-neuer-blick-auf-impfungen-irritiert-who-und-impflobbys
Was wurde hier eigentlich aus den Plänen, sie abzuschaffen?
Ein erster Vorstoß scheiterte 2024 am Widerstand der EU Kommission und der nördlichen Staaten, inklusive Deutschlands. Ziel bleibe es weiterhin, dass "der Strompreis auf den Kosten der fossilen Brennstoffe basiert", ließ die Kommission ausrichten.
Das bedeutet, dass das letzte benötigte Kraftwerk den Preis bestimmt. Das letzte Kraftwerk ist meist ein teures Gas-Kraftwerk. Und mit dem höheren Preis werden billige Energien wie Wind und Sonne subventioniert. Die Betreiber von Wind- und Solar-Kraftwerken machen damit enorme Gewinne. Und man hofft, dass dies den weiteren Umbau der Energie-Infrastruktur voran treibt. Das ist der eigentliche Zweck der Merit Order.
Ende 2025 setzte Österreich unterstützt von 9 anderen EU-Staaten, die Merit Order wieder auf die EU-Agenda. Kanzler Stocker und Vize Babler schickten einen Brief nach Brüssel. Sie klagten, dass Österreich seinen Jahresbedarf an Strom weitgehend erneuerbar erzeugt, aber oft den hohen Gaspreis dafür bezahlt.
Der Vorstoß hatte keine Chance: Die nordischen Staaten richteten kalt aus: "Hände weg von diesem Markt-Design."
Der Weg zu einer rein grünen Energiewirtschaft ist allerdings noch lang. In Österreich deckten im Jahr 2025 heimische erneuerbare Energieträger den Bedarf gerade mal in einem Viertel der Zeit komplett. In 77 Prozent der Zeit brauchte es Importe oder konventionelle Kraftwerke. Wenn nun auch noch die geplanten KI-Rechenzentren (Google-Kronstorf, etc.) ans Netz gehen und den Strombedarf von zwei Atomkraftwerken addieren - so wie längerfristig vorgesehen - wird das die Lage nicht eben entspannen.
Schon jetzt sieht man, dass die Preise an der europäischen Strom-Börse in enorme Höhen klettern. An der EPEX-SPOT in Paris, wo die stündlichen Preise für Mitteleuropa festgelegt werden, lag der Durchschnittspreis im August 2025 – dank der überschüssigen Solarenergie – noch bei rund 8 Ct pro Kilowattstunde.
Mittlerweile haben viele Unternehmen ihren Energieverbrauch optimiert. Sie verbrauchen und speichern viel, wenn Energie günstig zu haben ist, treiben damit aber den Preis hoch.
Im August 2026 lag der Durchschnittspreis bereits bei rund 15 Ct pro kWh.
Bis zum Winter wird sich das noch ordentlich steigern. Speziell auch, weil die Gasspeicher in Deutschland nur zu 56% gefüllt sind. Das ist der tiefste Stand, seit es Aufzeichnungen gibt. Die Politik hat sich nun "über die Hintertür" eingeschaltet. Staatsnahe Speicherbetriebe bekamen den Auftrag, massiv aufzustocken: aber nur in kleinen Tranchen zu kaufen, damit der Gaspreis nicht noch weiter abhebt.
Doch der Preis hebt ab. Und genau darauf zielt Putins Aussage. Vor einem Jahr kostete das Gas an der Börse 33 EUR je Megawattstunde. Aktuell liegt der Preis mit 76 EUR doppelt so hoch. Der von Putin genannte Winter-Preis liegt umgerechnet bei 120 EUR. Viel fehlt nicht mehr.
Und die verbliebene Nordstream Röhre vergammelt ungenutzt.
Putins Aussage stammt vom vergangenen Freitag beim Meeting der BRICS Staaten in New Delhi. Und sie stimmt: vor zehn Jahren lagen die Einkaufspreise für russisches Gas etwa auf dem von ihm genannten Level von 150 Dollar. Auch die 1000 Dollar stimmen. Das sind die aktuellen europäischen Marktpreise.
Wie es mit seiner Prognose für den Winter aussieht, werden wir bald sehen. Unrealistisch ist sie nicht. Schon jetzt zeigen sich die Auswirkungen des teuren Gases auch in anderen Bereichen. Dank der gloriosen Merit-Order Regelung der EU bestimmt der Gaspreis ja auch den Strompreis.
Nach der Vorführung meines Films "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX" im TiK in Dornbirn am Freitag, 18. September führt mich meine kleine Filmtour am Samstag nach Appenweier im Ortenaukreis (Baden-Württemberg). Siehe Zeitungsartikel. In den ersten beiden Kommentaren findet Ihr Links zum Ticket-Vorverkauf. Ihr könnt aber auch direkt zu den Veranstaltungen kommen. Bitte an Interessierte weiter leiten.
Das Magazin multipolar bringt einen interessanten Artikel zum Boom der KI-Rechenzentren, die im Auftrag von Google, Amazon und Co. weltweit aus dem Boden schießen. Weil in den USA der Widerstand der Bevölkerung so massiv ist, suchen die Konzerne nach Ländern, die man mit dem "Zugang zu Spitzentechnologie" ködern kann. Und allzu naive Politiker lassen sich gerne einspannen.
Hier ein Ausschnitt:
Im oberösterreichischen Kronstorf hat Google im April 2026 den Grundstein für ein großes Rechenzentrum auf einer Fläche von 50 Hektar gelegt. Es entsteht auf umgewidmetem Ackerland, das zu den besten Böden in Österreich gehört. Google verspricht, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Nutzer in ganz Österreich könnten dadurch „aktiv an der digitalen Transformation teilhaben“. Man setze sich „so für eine inklusive und nachhaltige Zukunft für alle ein.“
Der Landeshauptmann von Oberösterreich begrüßt das Rechenzentrum und auch von Seiten der Marktgemeinde Kronstorf werden neben den erwarteten Arbeitsplätzen die Pluspunkte hervorgehoben: „kostenlose“ Nutzung der Abwärme sowie ein „Fonds zur Verbesserung des Gewässerökosystems der Enns“, aus der das Wasser zur Kühlung genommen werden soll. Gelobt wird auch das „begrünte Dach mit Photovoltaikanlage“, das „direkt saubere Energie zur Stromversorgung des Rechenzentrums beisteuern“ werde. Die Information der Gemeinde wirkt, als sei sie von Google-Marketingstrategen geschrieben.
Der Strombedarf beträgt in der ersten Ausbaustufe 150 Megawatt, die aber auf 500 Megawatt erweitert werden sollen. Diese Größenordnung entspricht „fast einem Drittel des gesamten jährlichen Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich“ legt ein Positionspapier einer Bürgerinitiative dar. Ein Fachmagazin ordnet ein: Beim Stromverbrauch von Rechenzentren handele es sich „um die sogenannte Bandlast – also den konstanten Verbrauch von Strom“ rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Insgesamt wurden für Rechenzentren in Österreich 2,1 Gigawatt (2100 Megawatt) Leistung beantragt. Das entspricht der Leistung von zwei Atomkraftwerken.
Laut Wasserbescheid darf Google bei Kronstorf pro Jahr 5,5 Milliarden Liter Wasser aus der Enns entnehmen. Davon dürften maximal „2,1 Milliarden Liter“, auf bis zu 30 Grad erwärmt, „wieder in die Enns zurückgeleitet werden“. Der Rest „verdunstet durch die Kühlung“. Laut Solidarwerkstatt Linz könne sich „die Wassertemperatur je nach Pegel um 2 bis 4 Grad“ erhöhen. Ob die im Wasser aus dem Kühlkreislauf enthaltenen Chemikalien sicher vor der Zurückleitung entfernt werden, ist fraglich.