Kürzlich hat die USA die Hepatitis B Impfung für alle Neugeborenen am ersten Lebenstag abgeschafft und den Impfkalenders kräftig entrümpelt. Entfernt wurden die Routineimpfungen für Rotavirus, Influenza, Covid-19, Hepatitis A, Hepatitis B und Meningokokken.
Damit wendet sich das Blatt und europäische Kinder sind künftig die meist-geimpften weltweit. Das liegt daran, dass hierzulande die meisten Beratungs-Gremien mit Impfexperten besetzt wurden, die Impfungen blauäugig positiv sehen oder ihre Karriere auf der Promotion von Impfungen aufgebaut haben. Wissenschaftler, die eine kritische Evidenz-basierte Vorgangsweise wählen und sowohl den Nutzen, wie auch den Schaden von Impfungen abwägen, sind in diesen Gremien meist in der absoluten Minderzahl, falls sie überhaupt vorkommen.
Ein gutes Beispiel für diesen Umgang mit Impfstoffen lieferte Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der 2024 die deutsche STIKO neu besetzt hat. Fast alle Mitglieder wurden ausgetauscht. Die 14 neu-berufenen Impfexperten waren großteils Impf-Hardliner aus der Covid-Zeit. Christian Drosten wurde als externer Aufpasser berufen.
Als Folge sind nun mehrere Impfstoffe zusätzlich in die Impfpläne gehievt worden. Es gibt nun insgesamt 4 Meningokokken-Impfungen sowie die neue RSV Antikörper Spritze für Babys nach der Geburt. Zusätzlich die neue Gürtelrose Impfung für Senioren zusammen mit der Pneumokokken- und der Influenza-Impfung. Alles gratis natürlich. Das heißt: auf Kosten der Steuerzahler.
Und wenn etwas passiert und eine schwere Nebenwirkung auftritt, werden die Betroffenen und ihre Angehörigen einem gut eingespielten Abwiegelungs- und Verzögerungs-Karussell bei Versorgungs- und sonstigen Ämtern und Gerichten ausgesetzt, wo nur die zähesten Antragsteller nervlich und finanziell durchhalten - um nach jahrelangen Prozessen mit Almosen abgespeist zu werden. Ich habe zahlreiche solche Fälle beobachtet.
Auch hier tut sich etwas in den USA. Der republikanische Gouverneur von Kentucky, Rand Paul hat kürzlich einen Gesetzesantrag eingebracht, der es in sich hat. Er zielt nämlich auf die Abschaffung des 'National Childhood Vaccine Injury Acts". Dieses Bundesgesetz über Impfschäden bei Kindern wurde 1986 unter Präsident Ronald Reagan eingeführt und machte es Geschädigten unmöglich, Impfstoff-Hersteller zu verklagen. Das Gesetz war die Folge einer Erpressung. Die Hersteller hatten nämlich angedroht, die Produktion von Impfstoffen einzustellen, wenn sie nicht vor den damals laufenden Milliarden-Klagen geschützt würden. Die Politik ließ sich erpressen. Seither wird auf jede Impfung ein Betrag von 0,75 US$ aufgeschlagen und wer geschädigt ist, kann sich bei einer Kommission um eine Entschädigung bewerben. Das heißt sogar diese Kompensation wird nicht von den Herstellern, sondern von den Steuerzahlern bereit gestellt.
In der Folge erlebte der Impfmarkt einen unglaublichen Boom. Galt er vor 1986 noch als Nischengeschäft, zählen Impfstoffe mittlerweile zu den lukrativsten Pharma-Branchen. Unter den 20 umsatzstärksten Arzneimitteln weltweit sind zwei Impfstoffe vertreten (HPV-Impfung Gardasil von Merck; Pneumokokken Impfung Prevenar von Pfizer).
In keiner anderen Industrie gibt es einen ähnlichen Schutz für die Hersteller. Man stelle sich vor, in der Autoindustrie wäre es straffrei, wenn die Bremsen nicht funktionieren, oder das Lenkrad abbricht. Im Impfwesen geht das.