⚖️ Iranverknüpfte Dubai-Börse transferierte 676 Mio. Dollar zu Binance
Eine Reuters-Recherche enthüllt: Eine nicht lizenzierte Kryptobörse in Dubai soll mindestens 4 Milliarden Dollar gewaschen haben – darunter 676 Millionen Dollar, die direkt zu Binance flossen. Blockchain-Analysten verfolgten die Transaktionen und stellten fest, dass die Börse der iranischen Zentralbank sowie einem Glücksspielnetzwerk mit rund 2.000 Websites Zugang zu den globalen Kryptomärkten verschaffte. Die Plattform operierte demnach ohne gültige Lizenz.
⚖️ Robinhood erhält FCA-Registrierung für den britischen Markt
Robinhood hat die offizielle Krypto-Registrierung der britischen Finanzaufsicht FCA erhalten und darf damit Kryptowährungsdienstleistungen im Vereinigten Königreich anbieten. Die britische Tochtergesellschaft wurde zum 31. Juli in die FCA-Liste registrierter Kryptounternehmen aufgenommen.
Die Zulassung kommt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt: Das Vereinigte Königreich befindet sich im Aufbau eines neuen Regulierungsrahmens für Krypto-Assets. Robinhood sichert sich damit frühzeitig eine regulatorische Grundlage, bevor das neue Lizenzierungssystem vollständig in Kraft tritt.
🌐 Schweiz: Krypto-Nutzung doppelt so hoch wie in Deutschland
Laut einer aktuellen Bearingpoint-Studie nutzen 23 % der Schweizer Erwachsenen Kryptowährungen zumindest gelegentlich – mehr als doppelt so viel wie in Deutschland, wo die Quote bei 11 % liegt. Die Zahlen spiegeln wider, wie konsequent die Schweiz in den vergangenen Jahren regulatorische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen für digitale Assets geschaffen hat. Digitale Vermögenswerte gelten dort zunehmend als fester Bestandteil des Finanzalltags.
🔐 Coldcard-Hack löst größte Sub-1-BTC-Bewegung seit FTX aus
Infolge eines anhaltenden Angriffs auf Coldcard-Wallets haben Bitcoin-Nutzer insgesamt 39.600 Bitcoin in kleinen Transaktionen unter einem Bitcoin bewegt – laut CryptoQuant die größte derartige Bewegung seit dem FTX-Kollaps.
Sicherheitsforscher warnen, dass der Angriff zum Zeitpunkt der Meldung noch aktiv war. Die ungewöhnlich hohe Aktivität im Sub-1-BTC-Segment deutet darauf hin, dass betroffene Nutzer ihre Mittel in Sicherheit bringen wollten.
Coldcard gilt als eine der meistgenutzten Hardware-Wallets für sicherheitsbewusste Bitcoin-Nutzer. Ein aktiver Angriff auf solche Geräte hat unmittelbare Auswirkungen auf das Vertrauen in Hardware-basierte Verwahrungslösungen.
💵 Stablecoins dominieren Brasiliens Kryptomarkt mit 14,68 Mrd. Dollar
In Brasilien entfällt der größte Teil des Kryptomarktes auf Stablecoins – sie überholen damit Bitcoin als meistgenutztes Krypto-Asset. Das Gesamtvolumen des brasilianischen Kryptomarktes erreichte zuletzt 14,68 Milliarden Dollar.
Parallel dazu entwickeln argentinische Bankengruppen eigene Stablecoins im Rahmen von Initiativen für programmiertes Geld. Der IWF fordert unterdessen eine grundlegende Überarbeitung der Kryptoregulierung in Brasilien.
Die Entwicklungen zeigen, wie unterschiedlich die Krypto-Adoption in Lateinamerika verläuft: Während Brasilien auf Stablecoin-Infrastruktur setzt, experimentiert Argentinien mit programmierbaren Zahlungsmitteln – beides vor dem Hintergrund anhaltender Währungsinstabilität in der Region.
🏛 US-Staatsanleihen bei 4,47 % — Hürde für Bitcoin steigt
Die US-Regierung hat am 28. Juli Staatsanleihen mit siebenjähriger Laufzeit im Volumen von 44 Milliarden Dollar platziert. Käufer akzeptierten eine Rendite von 4,473 % — 21,3 Basispunkte mehr als bei der Juni-Auktion mit 4,260 %.
Eine risikofreie Rendite nahe 4,5 % erhöht die Opportunitätskosten für Anlagen wie Bitcoin: Investoren können Kapital sieben Jahre lang zu garantiertem Zins verleihen, ohne Kursrisiko. Je attraktiver festverzinsliche Alternativen werden, desto höher muss die erwartete Rendite risikobehafteter Assets ausfallen, um konkurrenzfähig zu bleiben.