📈 Nasdaq investiert 100 Mio. Dollar in Kraken-Betreiber Payward
Nasdaq Ventures beteiligt sich mit 100 Millionen Dollar an Payward, der Muttergesellschaft der Kryptobörse Kraken. Die Bewertung liegt Berichten zufolge bei 21 Milliarden Dollar.
Im Rahmen der Transaktion soll zudem ein Token-Plan für 2027 vereinbart worden sein. Details dazu wurden bislang nicht veröffentlicht. Das Investment unterstreicht das wachsende Interesse traditioneller Finanzinfrastruktur-Anbieter an regulierten Krypto-Unternehmen.
Bei Liquid BTC ist es zu einer Sicherheitslücke gekommen, in deren Folge 3.998,5 L-BTC ohne entsprechende Bitcoin-Deckung geprägt wurden. Das entspricht einem ungedeckten Token-Volumen im Wert von mehreren Millionen Dollar.
Details zu Angriffsvektor, betroffenen Systemen oder dem aktuellen Status der geprägten Token sind aus den vorliegenden Informationen nicht hervorgegangen. Berichten zufolge wirft der Vorfall grundsätzliche Fragen zur Sicherheitsarchitektur von Liquid-BTC-Protokollen auf.
🏛 Indien und Russland prüfen CBDC-Zahlungen im bilateralen Handel
Indien und Russland arbeiten an einem Abrechnungsmechanismus auf Basis digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) für ihren bilateralen Handel. Beide Zentralbanken prüfen, wie staatlich ausgegebene digitale Währungen für grenzüberschreitende Zahlungen eingesetzt werden könnten.
Sberbank-Chef Herman Gref bestätigte, dass die russische Zentralbank in die Gespräche eingebunden ist. Der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern nähert sich einem Volumen von 60 Milliarden US-Dollar – ein Kontext, der den Druck erhöht, Alternativen zum Dollar-basierten Zahlungsverkehr zu entwickeln.
CBDC-basierte Korrespondenzbanksysteme gelten als möglicher Weg, westliche Sanktionen zu umgehen und Transaktionskosten zu senken. Mehrere Schwellenländer testen ähnliche Modelle im Rahmen bilateraler oder multilateraler Abkommen.
🟠 Genesis Bond: 250 Bitcoin im institutionellen Renditetest
Ein neues Finanzinstrument namens Genesis Bond bringt rund 250 Bitcoin in einen institutionellen Praxistest ein. Das Ziel: eine Rendite von 3 % auf Bitcoin-Basis zu erwirtschaften. Die zentrale Frage dabei ist, wer die Ausschüttung finanziert, wie sie technisch abgewickelt wird – und wo das Konstrukt versagen kann.
Der Mechanismus ist direkt an Bitcoin-Miner gekoppelt: Solange Miner operativ Verluste in Kauf nehmen, funktioniert die Auszahlungsstruktur. Fällt diese Bereitschaft weg, kollabiert laut Analyse das gesamte Renditesystem. Das Produkt gilt damit als lebender Stresstest für institutionelle Bitcoin-Renditemodelle – ein Bereich, der angesichts wachsenden institutionellen Interesses zunehmend an Bedeutung gewinnt.
🔐 Quantus startet Mainnet mit Quantencomputer-Schutz
Quantus hat sein Proof-of-Work-Mainnet gestartet – mit post-quantenkryptografischer Absicherung als Kernelement der Architektur. Das Projekt richtet sich gegen ein wachsendes Sicherheitsrisiko: Quantencomputer könnten klassische kryptografische Verfahren künftig brechen und damit Vermögenswerte in Billionenhöhe gefährden.
Quantus beziffert das potenzielle Risiko auf 2,7 Billionen US-Dollar – den Wert von Krypto-Assets, die mit herkömmlicher Kryptografie gesichert sind. Das Mainnet setzt von Beginn an auf quantenresistente Algorithmen, anstatt diese nachträglich zu integrieren. Konkrete technische Details zu den eingesetzten Verfahren oder zur Netzwerkgröße nennt das Unternehmen bislang nicht.
Post-Quanten-Kryptografie gewinnt in der Branche an Bedeutung, seit das US-amerikanische NIST 2024 erste standardisierte Algorithmen veröffentlicht hat. Mehrere Blockchain-Projekte prüfen Nachrüstlösungen – Quantus setzt dagegen auf einen nativen Ansatz.
Das US-Justizministerium (DOJ) und das Finanzministerium (OFAC) haben gemeinsam gegen den Krypto-Schwarzmarkt Xinbi vorgegangen. Das DOJ beschlagnahmte Telegram-Kanäle sowie zwei Krypto-Wallets; OFAC verhängte Sanktionen gegen Xinbi und die Entwickler hinter den Plattformen SafeW und XinbiPay.
Der Marktplatz soll ein Volumen von rund 24 Milliarden Dollar abgewickelt haben. Berichten zufolge reagierten konkurrierende Geldwäsche-Netzwerke auf die Aktion mit einem fluchtartigen Rückzug aus ihren eigenen Strukturen.
Die Maßnahmen verdeutlichen die zunehmende Koordination US-amerikanischer Behörden bei der Verfolgung illegaler Krypto-Transaktionen über Messaging-Plattformen wie Telegram.
🔐 Malone Lam bekennt sich im 245-Mio.-Dollar-Bitcoin-Diebstahl schuldig
Der Singapurer Malone Lam hat sich in den USA in einem der größten Kryptowährungs-Betrugsfälle schuldig bekannt. Er wird beschuldigt, Bitcoin im Wert von rund 245 Millionen Dollar gestohlen zu haben.
Lam soll gemeinsam mit Komplizen einen Krypto-Investor durch Social Engineering um die gestohlenen Mittel gebracht haben. Mit dem Schuldbekenntnis ist seine strafrechtliche Verantwortung geklärt – die Rückgewinnung der gestohlenen Bitcoin und eine Entschädigung der Opfer bleiben jedoch weiterhin offen.