🔷 Bitmine hält 4,9 % aller Ethereum nach neuem Kauf
Bitmine (BMNR) hat vergangene Woche weitere 12.532 Ethereum im Wert von rund 32 Millionen Dollar erworben. Der Gesamtbestand des Unternehmens steigt damit auf 6,03 Millionen Ethereum – das entspricht 4,9 % des gesamten umlaufenden Angebots. 84 % der gehaltenen Token sind gestakt.
Mitgründer Tom Lee erklärte, das Unternehmen sei mit dem Aufbau seiner Ethereum-Reserve nahezu abgeschlossen. Lee äußerte zudem die Einschätzung, der Kryptomarkt könnte vor dem bislang größten Bullenmarkt seiner Geschichte stehen.
🟠 Strategy kauft weitere 250 Bitcoin für 21,5 Mio. Dollar
Michael Saylors Strategy hat erneut Bitcoin zugekauft: 250 Bitcoin für rund 21,5 Millionen US-Dollar. Damit belaufen sich die Gesamtbestände des Unternehmens auf 848.250 Bitcoin – rund 4 % des auf 21 Millionen begrenzten Gesamtangebots, mit einem aktuellen Marktwert von etwa 71 Milliarden Dollar. Die liquiden Mittel des Unternehmens liegen weiterhin bei 4,88 Milliarden Dollar.
🏦 Jeonbuk Bank: Südkoreas erste Bitcoin-besicherte Unternehmenskredite
Südkoreas Jeonbuk Bank hat als erstes Kreditinstitut des Landes Won-Kredite eingeführt, die mit Bitcoin besichert sind. Das Programm richtet sich vorerst ausschließlich an Firmenkunden, die Betriebskapital benötigen.
Das Modell trennt Kreditvergabe und Verwahrung: Registrierte Custodians halten die Bitcoin als Sicherheit, während die Bank Won auszahlt – ohne die Coins in die eigene Bilanz zu übernehmen. Bei einem Kursrückgang von Bitcoin liegt das Risiko damit primär in der Bewertung und im Collateral-Monitoring. Eine Ausweitung auf Privatkunden ist laut Bank abhängig von regulatorischen Entwicklungen und der Marktnachfrage.
Südkorea hat den Kryptomarkt in den vergangenen Jahren schrittweise reguliert. Die Einbindung von Bitcoin als bankfähige Kreditsicherheit durch ein lizenziertes Institut markiert einen neuen Schritt in der institutionellen Akzeptanz digitaler Assets im Land.
⚖️ Liquid Network: Auszahlungen nach Exploit weiter gesperrt
Seit 35 Tagen sind Auszahlungen (Peg-Outs) im Liquid Network ausgesetzt. Ein Angreifer hatte eine Schwachstelle in der Elements-Software ausgenutzt und knapp 4.000 Bitcoin aus dem Protokoll abgezogen. Inzwischen wurden 3.400 Bitcoin zurückgewonnen – doch LBTC-Inhaber können ihre Token weiterhin nicht gegen echte Bitcoin einlösen.
Der Grund: Ein unabhängiges externes Sicherheitsaudit der Elements-Version 23.3.4 ist noch im Gange. Bis zu dessen Abschluss bleibt der Peg-Out-Mechanismus gesperrt. Die Besicherungsquote des Liquid Network liegt derzeit bei 86 Prozent.
🔐 Phishing-Link über COLDCARDs offiziellen X-Account verbreitet
Der Bitcoin-Hardware-Wallet-Hersteller COLDCARD warnt seine Nutzer nach einem Phishing-Vorfall auf dem eigenen X-Account. Ein betrügerischer Beitrag leitete Nutzer auf eine gefälschte Wallet-Migrations-Domain weiter, die darauf ausgelegt war, Wallet-Recovery-Phrasen zu stehlen.
COLDCARD hat den Post inzwischen gelöscht und eine Untersuchung bei X beantragt. Das Unternehmen gibt an, keinen passenden Login-Eintrag in seinen eigenen Zugriffsprotokollen gefunden zu haben. Ein Sicherheitsforscher bestätigte, dass die gefälschte Seite gezielt zum Abgreifen von Seed-Phrasen gebaut wurde.
Nutzer, die den Link besucht und Daten eingegeben haben, sollten ihre Wallets umgehend sichern und Gelder auf neue Adressen transferieren.
🟠 Metaplanet verkauft und kauft Bitcoin zur Bonitätsverbesserung
Das japanische Bitcoin-Unternehmen Metaplanet hat 10.000 Bitcoin verkauft und anschließend 11.000 Bitcoin zu einem höheren Durchschnittspreis zurückgekauft. Ziel war es, potenziellen Gläubigern zu demonstrieren, dass das Unternehmen bereit ist, seine Bitcoin-Bestände bei Bedarf zu liquidieren.
Hintergrund ist das Streben nach einem Kredit-Rating und einem besseren Zugang zu Fremdfinanzierung. In einer Pflichtmitteilung vom 5. Oktober erläuterte Metaplanet, warum die temporäre Umwandlung von Bitcoin in Liquidität Teil dieser Strategie ist: Kreditgeber verlangen den Nachweis, dass Sicherheiten tatsächlich veräußerbar sind.
Der Vorgang zeigt eine strukturelle Herausforderung für Bitcoin-Treasury-Unternehmen: Eine dauerhafte Halte-Strategie kann den Zugang zu klassischen Kreditmärkten erschweren, da Gläubiger Liquiditätsbereitschaft erwarten.
🟠 Bitcoin-Lebensversicherer sammelt 37,5 Mio. Dollar ein
Ein auf Bitcoin basierender Lebensversicherer mit Sitz auf Bermuda hat in einer Finanzierungsrunde 37,5 Millionen Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von Bain Capital Crypto, an der sich bestehende Investoren beteiligten.
Das Unternehmen, das unter anderem von Sam Altman unterstützt wird, betreibt sein gesamtes Geschäftsmodell auf Bitcoin-Basis. Die Nachfrage kommt laut eigenen Angaben vor allem von vermögenden Familien aus Asien, Europa und dem Nahen Osten – ein Rekordjahr trieb die neue Finanzierungsrunde an.
Der Fall zeigt, wie Bitcoin zunehmend als institutionelle Reserve- und Produktgrundlage auch außerhalb klassischer Finanzprodukte Einzug hält.