🪙 Sechs US-Banken testen tokenisierte Einlagen via Fireblocks
Sechs lizenzierte US-Banken entwickeln gemeinsam ein Modell für tokenisierte Einlagen auf Basis der Infrastruktur von Fireblocks. Das Projekt markiert einen strukturellen Schritt hin zur Tokenisierung klassischer Bankeinlagen.
Weitere Details zu den beteiligten Instituten, dem genauen technischen Aufbau oder einem geplanten Starttermin sind aus den vorliegenden Informationen nicht bekannt.
⚖️ SEC verschiebt Abstimmung über Krypto-Regulierung
Die US-Börsenaufsicht SEC hat die geplante Abstimmung über die sogenannte „Regulation Crypto" kurzfristig abgesagt. Token-Emittenten und -Inhaber bleiben damit weiterhin den bestehenden Wertpapiergesetzen unterworfen – ein Safe Harbor, der Krypto-Projekten mehr Rechtssicherheit bieten sollte, ist vorerst nicht in Sicht.
Wann die Abstimmung nachgeholt werden soll, ist derzeit unklar. Die regulatorische Unsicherheit für den US-Kryptomarkt hält damit an.
🏦 Binance überholt CME bei Bitcoin-Futures-Open-Interest
Binance hat CME Group beim Bitcoin-Futures-Open-Interest erstmals seit Ende 2023 wieder überholt. Der Krypto-Marktplatz hält derzeit rund 148.500 Bitcoin an offenen Kontrakten, während CME auf etwa 102.840 Bitcoin kommt.
Die Verschiebung dreht zwei Jahre institutioneller Dominanz durch CME zurück – ein Zeitraum, in dem regulierte US-Terminmärkte zunehmend als Maßstab für institutionelles Bitcoin-Engagement galten. Ob dieser Rückgang ein struktureller Trend oder eine temporäre Bewegung ist, bleibt anhand der vorliegenden Daten offen.
🔐 Bits of Gold: Datenleck bei 200.000 Kunden möglich
Israels größter regulierter Krypto-Broker Bits of Gold untersucht einen möglichen Datenschutzvorfall, der bis zu 200.000 Kunden betreffen könnte.
Laut Berichten geht der Vorfall auf einen Drittanbieter zurück. Dabei könnten Namen, Ausweisdaten, Bankverbindungen und Wallet-Adressen kompromittiert worden sein. Das Unternehmen betont, dass Kundengelder nicht betroffen seien.
Bits of Gold ist die größte regulierte Krypto-Handelsplattform in Israel. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsrisiken durch externe Dienstleister im Krypto-Sektor.
📈 Texas hält an Bitcoin-ETF-Position trotz Verlusten fest
Der Pensionsfonds des US-Bundesstaates Texas hält an seiner Bitcoin-Investition fest, obwohl der Wert von rund 10 Millionen auf etwa 6,6 Millionen Dollar gefallen ist. Laut einem Behördeneinreichung ist die Position mit dem Bitcoin-ETF IBIT von BlackRock verknüpft. Das zuständige Portfolio sowie ein verlässlicher Dollarwert werden in dem Dokument nicht explizit genannt.
Texas gehört damit zu den US-Bundesstaaten, die staatliche Mittel in Bitcoin-Produkte investiert haben – trotz erheblicher Kursverluste wird ein Verkauf offenbar nicht erwogen.
🟠 20,07 Millionen Bitcoin geschürft – nur noch 4,4 % verfügbar
Mehr als 20,07 Millionen Bitcoin wurden bisher gemined. Damit sind von der fest kodierten Gesamtmenge von 21 Millionen BTC nur noch rund 4,4 % übrig, die jemals neu in Umlauf kommen können.
Binance-Mitgründer CZ weist darauf hin, dass ein Teil der bereits existierenden Coins als verloren gilt oder dauerhaft inaktiv ist. Hinzu kommt, dass viele Langzeithalter ihre Bitcoin nicht bewegen – was das tatsächlich handelbare Angebot weiter einschränkt und Fragen zur realen Marktliquidität aufwirft.
Die kombinierte Wirkung aus schwindendem Neuangebot durch das Mining und dem strukturell gebundenen Bestand bestehender Coins verschärft die Angebotsdynamik am Bitcoin-Markt.
Im ersten Halbjahr 2026 flossen laut einer Analyse der Dubais-ansässigen Krypto-Anwältin Irina Heaver und ihrem Team insgesamt 11,2 Milliarden Dollar in den Kryptosektor – nahezu ausschließlich in regulierte Unternehmen.
Zu den Geldgebern zählen BlackRock, Goldman Sachs sowie Staatsfonds aus dem Persischen Golf. Die Analyse aller Krypto-Deals des Halbjahres zeigt ein klares Muster: Institutionelles Kapital fließt gezielt in compliance-konforme Strukturen, nicht in permissionless Protokolle.
Der Trend unterstreicht die zunehmende Institutionalisierung der Branche: Große Kapitalzuflüsse stärken regulierte Akteure, während dezentrale, erlaubnisfreie Projekte im Wettbewerb um institutionelles Geld strukturell benachteiligt bleiben.