💵 USDT erreicht Bankkonten in 195 Ländern via Visa Direct
Stable, das Unternehmen hinter dem USDT-nativen Layer-1-Netzwerk StableChain, hat eine direkte Integration mit Visa Direct abgeschlossen. Damit können USDT-Zahlungen künftig in Echtzeit auf Bankkonten in über 195 Ländern ausgezahlt werden.
Die Integration verbindet die On-Chain-Settlement-Infrastruktur von StableChain mit dem Echtzeit-Zahlungsnetzwerk von Visa. Stable gab die Fertigstellung der Integration am 30. September bekannt.
Der Schritt ist Teil einer breiteren Entwicklung, bei der Stablecoin-Emittenten und Blockchain-Netzwerke zunehmend direkte Verbindungen zum traditionellen Bankensystem aufbauen, um die Lücke zwischen On-Chain-Liquidität und klassischer Finanzinfrastruktur zu schließen.
🏦 OKX weist 139.865 Bitcoin in neuem Reservebericht aus
Die Kryptobörse OKX hat ihren 47. Proof-of-Reserves-Bericht veröffentlicht. Darin werden primäre Nutzerbestände im Gesamtwert von 27,4 Milliarden US-Dollar ausgewiesen.
Die Bitcoin-Bestände der Nutzer stiegen gegenüber August um 4 % auf 139.865 Bitcoin. Auch die Ethereum- und USDT-Guthaben legten zu. Proof-of-Reserves-Berichte sollen durch kryptografische Nachweise belegen, dass eine Börse die Nutzergelder tatsächlich hält.
OKX veröffentlicht diese Berichte regelmäßig – ein Transparenzformat, das nach dem Zusammenbruch von FTX branchenweit an Bedeutung gewonnen hat.
🟠 Bitcoin steuert auf bestes September aller Zeiten zu
Bitcoin verzeichnet im September 2025 bislang ein Plus von 7,33 % – und liegt damit auf Kurs für den stärksten September in der Geschichte der Kryptowährung. Einen Tag vor Monatsschluss übertrifft die Performance bereits das bisherige Rekordseptember 2024.
Historisch gilt der September als schwächster Monat für Bitcoin, geprägt von mehrheitlich negativen Monatsrenditen. Ein Abschluss im Plus würde dieses Muster deutlich durchbrechen.
🔐 Bitget-Hack löst Rekordabfluss von 463 Mio. Dollar aus
Nach einem Sicherheitsvorfall bei der Kryptobörse Bitget haben Nutzer innerhalb eines einzigen Tages rund 463 Millionen Dollar abgezogen – einer der schnellsten Kapitalabflüsse, der je bei einer Kryptobörse verzeichnet wurde. Auslöser ist ein Hack der vergangenen Woche, bei dem 388 Millionen Dollar aus der Plattform abgeflossen sein sollen.
Der Vorfall hat das Vertrauen der Nutzer offenbar stark erschüttert: Die massiven Abhebungen folgen unmittelbar auf die Bekanntwerden des Sicherheitsbruchs. Bitget gehört zu den größeren zentralisierten Börsen im globalen Kryptomarkt.
Sicherheitsvorfälle bei Kryptobörsen führen regelmäßig zu Vertrauenskrisen – ähnliche Abflüsse wurden zuletzt nach dem FTX-Kollaps beobachtet. Ob und wie Bitget betroffene Nutzer entschädigt, war zum Zeitpunkt der Meldung nicht bestätigt.
🏦 Blockchain.com strebt Börsengang mit 6-Mrd.-Dollar-Bewertung an
Blockchain.com plant Berichten zufolge einen Börsengang in den USA mit einem angestrebten Emissionsvolumen von 500 Millionen Dollar. Das Unternehmen soll vertraulich eine Anmeldung bei der SEC eingereicht haben.
Die angestrebte Bewertung liegt bei bis zu 6 Milliarden Dollar – deutlich unter dem Höchstwert von 14 Milliarden Dollar, den Blockchain.com während des Krypto-Booms erreicht hatte. Ein genauer Zeitplan für den IPO wurde bislang nicht genannt.
Der geplante Börsengang reiht sich in eine Welle von Krypto-Unternehmen ein, die angesichts freundlicherer Marktbedingungen und eines positiveren regulatorischen Umfelds in den USA den Weg an die Börse suchen.
🔐 Bitget-Hack: 30 Minuten bis 290 Millionen Dollar abflossen
Bei dem Angriff auf die Kryptobörse Bitget hatten die Verantwortlichen laut dem Blockchain-Sicherheitsunternehmen Hypernative nur rund 30 Minuten Zeit, um zu reagieren, bevor die ersten großen Transfers einsetzten.
Hypernative zufolge erfolgten die größten Mittelabflüsse in zwei Wellen – etwa 30 und 45 Minuten nach dem gemeldeten Zeitpunkt der Entdeckung. Insgesamt wurden rund 290 Millionen Dollar bewegt. Die genauen Hintergründe des Angriffs sowie Details zu den betroffenen Assets wurden in den vorliegenden Informationen nicht vollständig spezifiziert.
Der Vorfall unterstreicht, wie eng das Zeitfenster für Börsen ist, um auf laufende Angriffe zu reagieren und Gelder rechtzeitig einzufrieren.
⚖️ SEC erlaubt Token-Rückkäufe für Krypto-Protokolle
Die US-Börsenaufsicht SEC schafft neue Klarheit für Krypto-Protokolle: Token-Rückkäufe durch dezentrale Netzwerke sind demnach regulatorisch zulässig. Die Behörde grenzt damit ab, welche Aktivitäten Protokolle mit ihren Token durchführen dürfen.
Die Entscheidung markiert einen deutlichen Kurswechsel gegenüber der Ära unter Ex-SEC-Chef Gary Gensler, die von restriktiver Haltung gegenüber der Krypto-Branche geprägt war.