🔐 Coldcard-Hack löst größte Sub-1-BTC-Bewegung seit FTX aus
Infolge eines anhaltenden Angriffs auf Coldcard-Wallets haben Bitcoin-Nutzer insgesamt 39.600 Bitcoin in kleinen Transaktionen unter einem Bitcoin bewegt – laut CryptoQuant die größte derartige Bewegung seit dem FTX-Kollaps.
Sicherheitsforscher warnen, dass der Angriff zum Zeitpunkt der Meldung noch aktiv war. Die ungewöhnlich hohe Aktivität im Sub-1-BTC-Segment deutet darauf hin, dass betroffene Nutzer ihre Mittel in Sicherheit bringen wollten.
Coldcard gilt als eine der meistgenutzten Hardware-Wallets für sicherheitsbewusste Bitcoin-Nutzer. Ein aktiver Angriff auf solche Geräte hat unmittelbare Auswirkungen auf das Vertrauen in Hardware-basierte Verwahrungslösungen.
💵 Stablecoins dominieren Brasiliens Kryptomarkt mit 14,68 Mrd. Dollar
In Brasilien entfällt der größte Teil des Kryptomarktes auf Stablecoins – sie überholen damit Bitcoin als meistgenutztes Krypto-Asset. Das Gesamtvolumen des brasilianischen Kryptomarktes erreichte zuletzt 14,68 Milliarden Dollar.
Parallel dazu entwickeln argentinische Bankengruppen eigene Stablecoins im Rahmen von Initiativen für programmiertes Geld. Der IWF fordert unterdessen eine grundlegende Überarbeitung der Kryptoregulierung in Brasilien.
Die Entwicklungen zeigen, wie unterschiedlich die Krypto-Adoption in Lateinamerika verläuft: Während Brasilien auf Stablecoin-Infrastruktur setzt, experimentiert Argentinien mit programmierbaren Zahlungsmitteln – beides vor dem Hintergrund anhaltender Währungsinstabilität in der Region.
🏛 US-Staatsanleihen bei 4,47 % — Hürde für Bitcoin steigt
Die US-Regierung hat am 28. Juli Staatsanleihen mit siebenjähriger Laufzeit im Volumen von 44 Milliarden Dollar platziert. Käufer akzeptierten eine Rendite von 4,473 % — 21,3 Basispunkte mehr als bei der Juni-Auktion mit 4,260 %.
Eine risikofreie Rendite nahe 4,5 % erhöht die Opportunitätskosten für Anlagen wie Bitcoin: Investoren können Kapital sieben Jahre lang zu garantiertem Zins verleihen, ohne Kursrisiko. Je attraktiver festverzinsliche Alternativen werden, desto höher muss die erwartete Rendite risikobehafteter Assets ausfallen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
🔐 940 Millionen Dollar gestohlen – Audits versagten bei 94 % der Fälle
Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut einer Analyse des Sicherheitsunternehmens ack3 insgesamt 939,86 Millionen Dollar durch Krypto-Exploits erbeutet. Die Forscher dokumentierten 135 bestätigte Vorfälle – durchschnittlich 6,96 Millionen Dollar Schaden pro Angriff.
Besonders alarmierend: Bei 94 % der betroffenen Protokolle lagen zum Zeitpunkt des Angriffs Sicherheitsaudits vor. Die Prüfungen, die als Qualitätsmerkmal in der Branche gelten, konnten die Schwachstellen offenbar nicht zuverlässig aufdecken.
Die Zahlen unterstreichen die strukturellen Sicherheitsprobleme im Krypto-Ökosystem – trotz gewachsener Prüfinfrastruktur bleibt die Angriffsfläche erheblich.
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🔐 Schwache Seed-Generierung: 70 Mio. Dollar Bitcoin gestohlen
Angreifer haben über 1.000 Bitcoin im Wert von rund 70 Millionen Dollar aus knapp 1.200 Cold Wallets gestohlen – ohne die Geräte je zu berühren. Laut einer Analyse von Galaxy Research lag der Fehler in einer mangelhaften Zufallsgenerierung beim Erstellen der Seed-Phrasen.
Die schwache Entropie ermöglichte es dem Angreifer, wahrscheinliche private Schlüssel offline zu rekonstruieren und die betroffenen Wallets systematisch zu leeren. Die Suche nach weiteren verwundbaren Adressen soll demnach noch andauern.
Der Fall zeigt: Physische Sicherheit allein schützt nicht, wenn die kryptografische Grundlage – die Seed-Generierung – fehlerhaft implementiert ist.
⚖️ Bessent zitiert Satoshi im Streit um US-Krypto-Gesetz
US-Finanzminister Scott Bessent hat den Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto zitiert, um Druck auf die Senatoren der Demokraten auszuüben – mit dem Ziel, eine sofortige Abstimmung über den sogenannten Clarity Act zu erzwingen.
Das Gesetz soll Klarheit über die Regulierung von Kryptowährungen in den USA schaffen. Bessent nutzte das Zitat des pseudonymen Bitcoin-Schöpfers als rhetorisches Mittel, um die Dringlichkeit einer gesetzlichen Grundlage für den Kryptomarkt zu unterstreichen.
Der Clarity Act gilt als eines der zentralen Regulierungsvorhaben der aktuellen US-Regierung im Bereich digitaler Assets.