🔐 Moonwell-Protokoll auf Base um 8,7 Mio. Dollar exploitet
Das DeFi-Protokoll Moonwell wurde auf der Base-Blockchain Opfer eines Exploits, der erhebliche Schäden verursacht hat. Ein Angreifer nutzte eine Schwachstelle im MAMO-Markt aus und ermöglichte sich dadurch Kreditaufnahmen in Höhe von 11,03 Millionen Dollar.
Laut dem offiziellen Post-Mortem belaufen sich die verbleibenden Verbindlichkeiten betroffener Kreditnehmer auf 9,131 Millionen Dollar. Der tatsächliche Nettoverlust durch den Angriff wird auf rund 8,7 Millionen Dollar beziffert.
Base ist eine von Coinbase entwickelte Layer-2-Blockchain auf Ethereum-Basis. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von DeFi-Sicherheitsvorfällen ein, die Schwachstellen in Kreditprotokollen auf Layer-2-Netzwerken offenlegen.
⚖️ Interpol zerschlägt Krypto-Betrugnetzwerke in 22 Ländern
Im Rahmen der Operation Jackal IV hat Interpol 58 Personen verhaftet, 263 weitere Verdächtige identifiziert und Vermögenswerte im Wert von 2,67 Millionen Dollar beschlagnahmt. Die koordinierte Aktion richtete sich gegen Krypto-Investmentbetrug, Romance-Fraud-Netzwerke und Geldwäscheoperationen.
An der Operation waren 22 Länder beteiligt. Interpol veröffentlichte die Ergebnisse am 25. August in einer offiziellen Mitteilung. Die Ermittlungen zeigen, wie international verzweigt kriminelle Strukturen im Krypto-Bereich agieren – von gefälschten Investmentplattformen bis hin zu organisierten Geldwäschenetzwerken.
🟠 Bitcoin nähert sich Gold – Korrelation zum Nasdaq sinkt
Laut Grayscale verändert sich Bitcoins Verhältnis zu traditionellen Anlageklassen spürbar: Die Korrelation zum Nasdaq-Index nimmt ab, während jene zu Gold zunimmt. Bitcoin verhält sich damit zunehmend wie ein makroökonomisches Absicherungsinstrument und weniger wie ein Technologiewert.
Als Treiber nennt Grayscale die wachsende US-Staatsverschuldung und erneute fiskalische Unsicherheiten, die den sogenannten „Debasement Trade" wiederbeleben – also die Strategie, Kapital in Vermögenswerte umzuschichten, die als Schutz vor Währungsentwertung gelten. Bitcoin und Gold profitieren in diesem Umfeld gleichermaßen von der Nachfrage institutioneller und privater Anleger.
Die Verschiebung der Korrelationsstruktur gilt als relevantes Signal für die Marktpositionierung: Sollte sich der Trend festigen, könnte Bitcoin langfristig stärker als Makro-Asset wahrgenommen werden – vergleichbar mit der Rolle, die Gold seit Jahrzehnten im Portfolio einnimmt.
📈 BlackRock dominiert: IBIT zieht 115 % aller Bitcoin-ETF-Zuflüsse
BlackRocks Bitcoin-ETF IBIT hat an einem einzigen Handelstag mehr Kapital angezogen als der gesamte Markt netto verzeichnete. Der Fonds übertraf den Marktgesamtzufluss von 242,3 Millionen Dollar, während konkurrierende Produkte per Saldo Abflüsse verbuchten.
Fünf kleinere Bitcoin-ETFs wiesen zwar positive Einzelzuflüsse auf, konnten die Abflüsse bei anderen Konkurrenzprodukten jedoch nicht ausgleichen. Damit entfiel faktisch mehr als der gesamte Nettozufluss des Marktes allein auf IBIT – ein Zeichen für die zunehmende Konzentration von Kapital im marktführenden Produkt von BlackRock.
🟠 Bitcoin verzeichnet größten Wochenzuwachs in Dollar aller Zeiten
Bitcoin hat in der Woche bis zum 23. August einen Kursanstieg von 14.264 US-Dollar verzeichnet – der größte Wochenzuwachs in absoluten Dollar-Beträgen in der Geschichte des Assets. Der Kurs stieg damit um 22,7 % auf 77.387 US-Dollar.
Analysefirma Galaxy zufolge nähert sich zudem ein Indikator, der historisch den nächsten Marktboden signalisiert. Details zum genauen Modell oder Zeitrahmen nannte Galaxy laut den vorliegenden Angaben nicht.
📈 Coinbase-Prämie für Bitcoin erstmals seit Mai positiv
Der sogenannte Coinbase Premium Index – die Preisdifferenz zwischen der US-Plattform Coinbase und anderen Börsen – ist erstmals seit Mai wieder in den positiven Bereich gedreht. Das gilt als Hinweis auf erhöhte Nachfrage institutioneller und US-amerikanischer Käufer.
Hintergrund: Eine positive Prämie auf Coinbase deutet darauf hin, dass US-Investoren bereit sind, einen höheren Preis für Bitcoin zu zahlen als der globale Marktdurchschnitt – ein Signal, das Marktbeobachter häufig mit institutionellem Kaufdruck in Verbindung bringen. Zuletzt notierte Bitcoin über der Marke von 80.000 Dollar.
📈 BlackRock kauft Bitcoin und Ethereum im Milliarden-Maßstab
BlackRock hat innerhalb kurzer Zeit Bitcoin im Wert von 2,2 Milliarden Dollar sowie Ethereum im Wert von 961 Millionen Dollar erworben – ein deutliches Signal für anhaltendes institutionelles Interesse an Krypto-Assets.
Der weltgrößte Vermögensverwalter baut damit seine Positionen in beiden führenden Kryptowährungen erheblich aus. Die Käufe erfolgten über BlackRocks Spot-ETF-Produkte und unterstreichen die wachsende Rolle institutioneller Anleger im digitalen Asset-Markt.
BlackRock verwaltet mit dem iShares Bitcoin Trust und dem iShares Ethereum Trust zwei der meistgehandelten Krypto-ETFs in den USA. Die jüngsten Zuflüsse bestätigen die anhaltend starke Nachfrage institutioneller Investoren nach regulierten Zugangsprodukten zu Bitcoin und Ethereum.