🟠 Bitcoin über 85.000 Dollar – 648 Mio. USD Short-Positionen liquidiert
Bitcoin hat die Marke von 85.000 Dollar überschritten, ausgelöst durch einen Short-Squeeze, bei dem innerhalb kurzer Zeit Short-Positionen im Gesamtwert von 648 Millionen Dollar zwangsliquidiert wurden.
Den Angaben zufolge haben anschließend Spot-Käufer die Bewegung weiter gestützt. Zudem befindet sich ein Maß für den Verkaufsdruck im Markt nahe einem Rekordtief – ein Hinweis darauf, dass der Aufwärtsdruck nicht allein auf Derivate-Mechanismen zurückzuführen ist.
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🏛 EZB startet Pontes-Plattform für tokenisierte Vermögenswerte
Die Europäische Zentralbank hat die Plattform Pontes lanciert, um Wholesale-Transaktionen auf Blockchain-Basis in Zentralbankgeld abzuwickeln. Die Infrastruktur verbindet DLT-Marktinfrastrukturen direkt mit den Zahlungsschienen der EZB – ohne den Einsatz von Stablecoins.
Parallel plant die EZB, einen Teil ihres 23-Milliarden-Euro-Eigenportfolios in digitale Wertpapiere zu investieren. Pontes soll seinen Betrieb und seine Teilnehmerzahl schrittweise ausweiten; die vollständige Implementierung ist für 2028 vorgesehen.
Das Projekt ist vom geplanten Retail-Digitaleuro getrennt, dessen Einführung für 2027 angepeilt wird. Pontes richtet sich ausschließlich an institutionelle Marktteilnehmer im Wholesale-Bereich.
🟠 Bitcoin schließt erstmals seit 45 Wochen über dem 50-Wochen-Durchschnitt
Zum ersten Mal seit über zehn Monaten hat Bitcoin eine Woche oberhalb seines 50-Wochen-Gleitenden Durchschnitts beendet – ein technisches Niveau, das in der Vergangenheit häufig mit dem Ende von Bärenmärkten in Verbindung stand.
Laut Daten von Galaxy Research schloss Bitcoin die Woche zum 20. September 2026 bei 81.159 Dollar, während der 50-Wochen-Durchschnitt bei 78.786 Dollar lag. Damit liegt der Kurs nach einem Anstieg von 29 Prozent innerhalb der vergangenen 35 Tage wieder über diesem langfristigen Referenzwert. Ein Analyst beziffert die historische Wahrscheinlichkeit, dass nach einer solchen Rückeroberung das Zyklusstief bereits erreicht ist, auf 75 Prozent – beziehungsweise 100 Prozent, wenn der Covid-Crash von 2020 aus der Betrachtung ausgeschlossen wird.
🔐 Kryptoraub in Frankreich: Familie gefesselt, 40.000 Euro gestohlen
Französische Behörden fahnden nach vier Verdächtigen, die einen Kryptowährungsmitarbeiter und seine Familie in deren Zuhause überwältigt und gefesselt haben sollen. Die Täter erbeuteten dabei Kryptowährungen im Wert von rund 40.000 Euro.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie gezielter physischer Angriffe auf Personen ein, die öffentlich mit der Kryptobranche in Verbindung gebracht werden. Solche Überfälle, bei denen Opfer unter Zwang zur Herausgabe von Wallet-Zugängen gebracht werden, nehmen international zu.
🟠 Bitcoins Korrelation mit Gold erreicht historisches Extrem
Analyst Adam Livingston meldet eine markante Verschiebung in Bitcoins Makro-Profil: Die 120-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Gold liegt aktuell im 99,5. Perzentil aller Messwerte seit 2020 – ein historisches Extrem.
Gleichzeitig befindet sich die realisierte 120-Tage-Volatilität von Bitcoin im untersten Fünftel ihrer historischen Bandbreite. Beides zusammen deutet darauf hin, dass Bitcoin zunehmend das Verhalten eines makroökonomischen Wertspeicher-Assets annimmt – ähnlich wie Gold – und weniger das eines spekulativen Risikoassets.
🔐 Hacker erbeutet 2 Mio. Dollar von Fetch.ai und NuNet
Ein einzelner Angreifer hat am 19. September innerhalb weniger Stunden zwei KI-fokussierte Krypto-Projekte kompromittiert und dabei knapp 2 Millionen Dollar erbeutet. Die Sicherheitsfirmen Blockaid und PeckShield bestätigten, dass beide Angriffe auf dasselbe Wallet zurückzuführen sind.
Beim ersten Angriff wurden rund 8,7 Millionen FET-Token im Wert von etwa 1,53 Millionen Dollar aus einem Token-Converter-Contract von Fetch.ai abgezogen. Anschließend traf derselbe Angreifer NuNet. Der NTX-Token von NuNet brach infolge des Angriffs um 70 Prozent auf ein Rekordtief ein.
Beide Projekte sind im Bereich dezentraler KI-Infrastruktur tätig. Der Vorfall unterstreicht erneut die Sicherheitsrisiken bei Smart-Contract-Implementierungen, insbesondere bei Token-Konvertierungsmechanismen.