🟠 Bitcoin-Entwickler stellen Quantenresistenz-Roadmap vor
Führende Bitcoin-Entwickler haben eine Roadmap veröffentlicht, die das Netzwerk bis 2029 gegen Angriffe durch Quantencomputer absichern soll – bevor diese leistungsstark genug werden, um die bestehende asymmetrische Kryptografie zu brechen.
Laut Daten von Bitcoin-Entwicklerin Christine Kim schreitet die Entwicklung von Quantencomputern so schnell voran, dass sie nach 2030 zur realen Bedrohung für kryptografische Sicherheitsverfahren werden könnten. Das Risiko hat die Diskussion von einer theoretischen Debatte zu einer aktiven technischen Priorität gemacht. Die Roadmap zielt darauf ab, quantenresistente Kryptografie im Bitcoin-Protokoll zu verankern, bevor ein Angriffsszenario praktisch umsetzbar wird.
Quantencomputer könnten künftig in der Lage sein, private Schlüssel aus öffentlichen Adressen abzuleiten – eine fundamentale Bedrohung für die Sicherheit von Nutzern. Die Entwicklergemeinschaft reagiert mit konkreten Schritten, um das Protokoll rechtzeitig anzupassen.
⚖️ Moskauer Börse startet Perpetual Futures auf Bitcoin
Die Moskauer Börse (MOEX) führt unbefristete Futures-Kontrakte auf Bitcoin und weitere große Kryptowährungen ein.
Details zu Handelsvolumen, Startdatum oder weiteren gelisteten Assets wurden in den verfügbaren Informationen nicht genannt. Der Schritt markiert dennoch eine bemerkenswerte Ausweitung des regulierten Krypto-Derivatemarkts in Russland.
🌐 Circle startet Arc-Blockchain für Zahlungen und tokenisierte Assets
Circle, der Herausgeber des Stablecoins USDC, hat eine eigene Blockchain namens Arc vorgestellt. CEO Jeremy Allaire bezeichnete Arc als potenziell „folgenreicher" als USDC selbst.
Die Kette ist speziell für Zahlungsabwicklung, tokenisierte Vermögenswerte und institutionelle Finanzanwendungen konzipiert. Circle bringt Arc zu einem Zeitpunkt auf den Markt, an dem Banken und große Zahlungsanbieter verstärkt in den Stablecoin-Markt drängen.
Der Launch unterstreicht den wachsenden Wettbewerb um Infrastruktur für digitale Zahlungen und tokenisierte Finanzprodukte im institutionellen Segment.
⚖️ UK investiert 676 Mio. Dollar in Geldwäschebekämpfung
Großbritannien verschärft seinen Kampf gegen Geldwäsche: Das Home Office stellt umgerechnet 676 Millionen Dollar bereit und plant den Einsatz von 500 zusätzlichen Ermittlern. Krypto wird dabei explizit als einer der zentralen Treiber der wachsenden Bedrohung genannt – neben Fintech und KI.
Die britische National Crime Agency (NCA) beziffert den durch Geldwäsche verursachten Schaden auf rund 100 Milliarden Pfund jährlich. Die neuen Mittel sollen gezielt eingesetzt werden, um technologiegestützte Finanzkriminalität effektiver zu verfolgen.
Die Maßnahme unterstreicht, dass Krypto im Fokus britischer Regulierungs- und Strafverfolgungsbehörden bleibt – parallel zu laufenden Bemühungen, einen klaren gesetzlichen Rahmen für digitale Assets zu schaffen.
📊 570 Millionen Dollar an Krypto-Longs liquidiert nach Scheitern des Clarity Act
Innerhalb von 24 Stunden wurden bullische Krypto-Futures-Positionen im Wert von 570 Millionen Dollar liquidiert. Auslöser war das Scheitern des Clarity Act im US-Senat. Am stärksten betroffen waren Long-Positionen auf Bitcoin und Ethereum, die den Großteil der Verluste absorbierten.
Das Scheitern des Gesetzesvorhabens, das einen regulatorischen Rahmen für digitale Assets hätte schaffen sollen, löste eine Kettenreaktion an Zwangsliquidierungen aus. Händler, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, wurden aus ihren Positionen gedrängt.
🧩 Balancer erwägt Abschaltung nach 130-Mio.-Dollar-Hack
Das DeFi-Protokoll Balancer, eine der bekanntesten dezentralen Börsen im Ökosystem, zieht einem Bericht zufolge eine vollständige Abschaltung in Betracht. Auslöser ist der Hack vom November 2025, nach dem es dem Protokoll nicht gelungen sein soll, die Einnahmen wieder auf ein tragfähiges Niveau zu steigern.
Bei dem Angriff wurden demnach rund 130 Millionen Dollar erbeutet. Die ausbleibende Erholung der Umsätze nach dem Vorfall soll die Diskussion über eine mögliche Einstellung des Betriebs ausgelöst haben. Eine endgültige Entscheidung ist Berichten zufolge noch nicht gefallen.
Balancer zählt zu den etablierten Protokollen in der DeFi-Infrastruktur und war vor dem Hack ein bedeutender Anbieter für automatisiertes Market-Making auf Ethereum.
Revolut hat 680 Kunden darüber informiert, dass ihre sensiblen Daten nach einem Cyberangriff offengelegt wurden. Angreifer nutzten ein kompromittiertes Regierungs-E-Mail-Konto, um Zugang zu den Informationen zu erlangen.
Zu den betroffenen Daten gehören Reisepässe, Adressen, Bankdaten sowie Bitcoin-Transaktionsaufzeichnungen. Die britische Datenschutzbehörde ICO hat eine formelle Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.