⚖️ Nordkorea verhaftet Hacker wegen Krypto-Geldwäsche
Nordkorea hat laut einem Bericht des Mediums Daily NK frühere staatliche Cyber-Operatoren verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, zwei nordkoreanische Staatsbanken gehackt und die gestohlenen Gelder über Kryptowährungen gewaschen zu haben.
Die Gruppe soll in Systeme der Zentralbank eingedrungen sein, die Mittel über chinesische Broker in Bargeld umgewandelt und durch viele kleine Transaktionen Erkennungssysteme umgangen haben.
Der Fall ist bemerkenswert, da Nordkorea selbst staatlich gesteuerte Hackergruppen wie Lazarus für Krypto-Diebstähle im Ausland einsetzt – die Verhaftungen deuten auf interne Verstöße hin, bei denen ehemalige Staatsoperatoren offenbar gegen eigene Institutionen vorgingen.
🔐 Zwei Ethereum-Bridges verlieren 31,7 Mio. Dollar
Innerhalb weniger Stunden haben zwei Ethereum-Bridges zusammen rund 31,69 Millionen Dollar durch Sicherheitsvorfälle verloren. Zeitgleich hat das Protokoll B² am 22. Juli seinen Staking-Betrieb ausgesetzt.
Die drei Vorfälle sollen laut Berichten auf jeweils unterschiedliche Kontrollversagen zurückzuführen sein. Weitere Details zu den betroffenen Bridges und den genauen Angriffsmustern gehen aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Sicherheitsvorfälle bei Bridge-Protokollen gehören zu den folgenreichsten im DeFi-Bereich, da sie oft große Mengen gesperrter Vermögenswerte gefährden.
🔐 Triple-A-Hack: 9,7 Mio. Dollar aus Hot Wallets gestohlen
Der Krypto-Zahlungsdienstleister Triple-A ist Opfer eines Hacks geworden. Angreifer haben laut dem Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield insgesamt über 9,7 Millionen Dollar aus den Hot Wallets des Unternehmens abgezogen.
Der Angriff betraf gleichzeitig mehrere Netzwerke: Ethereum, Solana, TRON und TON. Triple-A betreibt ein globales Fiat-zu-Krypto-Zahlungs-Gateway und zählt damit zu den regulierten Infrastrukturanbietern im Krypto-Zahlungsbereich.
Hot Wallets gelten aufgrund ihrer dauerhaften Internetverbindung als besonders angriffsgefährdet. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsvorfällen ein, bei denen zentralisierte Zahlungsdienstleister über mehrere Chains hinweg gleichzeitig kompromittiert wurden.
📈 Bitcoin-ETF-Nachfrage trifft auf massiven Widerstand bei 68.000 Dollar
Bitcoin hat im Juli rund 10 % zugelegt und sich von Tiefs um 58.000 Dollar auf etwa 63.955 Dollar erholt. Der weitere Anstieg stockt jedoch: Rund 3,55 Millionen Bitcoin nähern sich ihrer ursprünglichen Kaufpreisbasis – ein Niveau, bei dem viele Halter erfahrungsgemäß beginnen, Gewinne zu realisieren. Das schafft ein erhebliches Angebotshindernis knapp unterhalb der 68.000-Dollar-Marke.
Die starke Nachfrage über Spot-Bitcoin-ETFs federt den Kurs zwar ab, reicht aber derzeit nicht aus, um diese Verkaufsmauer zu durchbrechen. Das Zusammenspiel aus institutionellem ETF-Zufluss auf der einen und dem konzentrierten Angebotsdruck auf der anderen Seite prägt aktuell die Marktstruktur.
Samsung hat auf dem Galaxy Unpacked Event angekündigt, seine Wallet-App um Stablecoin-Funktionen zu erweitern. Das Unternehmen bezeichnet Samsung Wallet künftig als „Grundlage eines vernetzten Finanzökosystems" – neben Zahlungen und Rewards sollen Nutzer damit auch digitale Stablecoin-Guthaben verwalten können.
In einer Demo zeigte Samsung eine Wallet-Oberfläche mit Circle's USDC. Konkrete Partnerschaften mit Stablecoin-Anbietern wurden jedoch noch nicht bestätigt. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Vorstellung der neuen Samsung Galaxy Card.
Der Schritt unterstreicht den wachsenden Trend zur Integration von Blockchain-basierten Zahlungsmitteln in etablierte Consumer-Plattformen – und folgt einer Phase, in der Stablecoins zunehmend regulatorische Akzeptanz gewinnen.
⚖️ CLARITY Act: Senat muss vor Sommerpause abstimmen
Der Crypto CLARITY Act steht im US-Senat vor einer entscheidenden Abstimmung – wenige Tage vor der Sommerpause. SkyBridge-Capital-Gründer Anthony Scaramucci warnt: Kommt das Gesetz nicht auf den Senatsboden, drohe dem aktuellen Gesetzgebungsvorstoß das Ende. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass der CLARITY Act bei einer Abstimmung eine Mehrheit finden könnte.
Das Gesetz soll klare regulatorische Zuständigkeiten für Krypto-Assets in den USA definieren – ein zentrales Anliegen der Branche. Neben dem CLARITY Act läuft parallel die Debatte um den GENIUS Act für Stablecoins. Berichten zufolge erschwert ein parteiinterner Ethikstreit zusätzlich die Konsensfindung im Senat.
🔐 UN: Südostasiatische Betrugsnetze verursachen bis zu 114 Mrd. Dollar Schaden
Die UN-Behörde UNODC warnt vor einer neuen Dimension organisierter Cyberkriminalität: Einst fragmentierte Betrugssyndikate in Südostasien haben sich zu einer vernetzten, technologiegetriebenen kriminellen Wirtschaft zusammengeschlossen – mit Krypto als zentralem Finanzierungsinstrument.
Laut UNODC verursachten diese Netzwerke Opfern innerhalb eines Jahres Schäden von bis zu 114 Milliarden Dollar. Die Strukturen setzen zunehmend auf Kryptowährungen, um Gelder zu verschieben und zu waschen.