🏦 Visa soll Fireblocks für 2,5 Mrd. Dollar kaufen — Dementi folgt
Laut einem Bericht von Axios befindet sich Visa in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Übernahme des Krypto-Custody-Spezialisten Fireblocks für rund 2,5 Milliarden Dollar. Fireblocks hat die Berichte jedoch dementiert und erklärt, es gebe keine laufenden Akquisitionsgespräche.
Der genannte Kaufpreis läge rund 69 Prozent unter der Bewertung von Fireblocks aus dem Jahr 2022. Ein Deal würde Visa deutlich tiefer in die digitale Asset-Verwahrung und blockchain-basierte Zahlungsinfrastruktur führen. Die gemeldeten Verhandlungen folgen auf die abgeschlossene Übernahme von BVNK durch Mastercard — ein Stablecoin-Infrastrukturdeal im Wert von bis zu 1,8 Milliarden Dollar.
💵 USA lockern Stablecoin-Reservepflichten trotz Bankenwarnung
Das US-Finanzministerium und der OCC haben die finalen Regulierungsregeln für Stablecoins veröffentlicht – und dabei die ursprünglich geplanten Reserveanforderungen abgeschwächt. Finanzminister Scott Bessent verglich das GENIUS Act mit dem National Currency Act von 1863 und bezeichnete es als Grundpfeiler der amerikanischen Stellung als globale Krypto-Hauptstadt.
Die American Bankers Association warnte jedoch, dass durch die gelockerten Regeln Milliarden Dollar aus dem klassischen Kreditgeschäft abfließen könnten – hin zu Stablecoin-Emittenten. Der OCC legte dazu ein 721-seitiges Regelwerk vor. Die Bankenlobby sieht darin ein strukturelles Risiko für die Kreditvergabe und damit für die Realwirtschaft.
Das GENIUS Act markiert einen der bislang weitreichendsten regulatorischen Schritte der USA im Stablecoin-Bereich und dürfte die Marktstruktur für Dollar-gedeckte digitale Währungen grundlegend verändern.
🟠 FINMA genehmigt ersten Retail-Bitcoin-ETF der Schweiz
Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA hat den ersten Spot-Bitcoin-ETF für Privatanleger in der Schweiz genehmigt. Das Produkt trägt den Namen BBIT und wurde von BIT Asset Management entwickelt.
Der Fonds soll laut BIT Asset Management im November 2026 an der SIX Swiss Exchange notiert werden. Damit wäre die Schweiz eines der wenigen Länder weltweit, das Privatanlegern direkten ETF-Zugang zu Bitcoin über eine regulierte Börse ermöglicht.
Bislang waren vergleichbare Spot-Bitcoin-ETFs in Europa überwiegend institutionellen Investoren vorbehalten. Die FINMA-Zulassung gilt als regulatorisches Signal für den wachsenden Druck, Krypto-Anlageprodukte auch für Retailkunden zugänglich zu machen.
🔐 Polkadot warnt Fearless-Wallet-Nutzer nach Schlüsselleck
Die Polkadot Foundation hat Nutzer der Fearless Wallet aufgefordert, ihre Gelder umgehend in neue Wallets zu übertragen, nachdem ein Sicherheitsleck private Schlüssel kompromittiert hat. Betroffen ist eine Extension-Version mit rund 6.000 Nutzern.
Zum Zeitpunkt der Warnung war die betroffene Version noch im Chrome Web Store gelistet. Die Foundation empfiehlt, neue Schlüssel zu erstellen und Gelder sofort dorthin zu transferieren.
📈 Bitcoin-ETFs verzeichnen 550 Mio. Dollar Zuflüsse in zwei Tagen
US-amerikanische Bitcoin-ETFs haben am Dienstag weitere 23,16 Millionen Dollar an Zuflüssen verbucht – nach dem starken Montag mit 526,60 Millionen Dollar bleibt die Wochenbilanz damit klar positiv.
Ethereum-ETFs hingegen verzeichneten weiterhin Abflüsse. Solana-bezogene Produkte verlängerten ihre Verlustserie auf zwölf aufeinanderfolgende Handelssitzungen.
Die anhaltenden Zuflüsse in Bitcoin-ETFs spiegeln das fortbestehende institutionelle Interesse an regulierten Anlageprodukten wider, während Ethereum und Solana auf Produktebene weiter unter Druck stehen.
⚖️ Ripple unterstützt SEC-Regulierung nach 150-Mio.-Dollar-Rechtsstreit
Ripple hat die geplante Krypto-Regulierung der SEC offiziell unterstützt – und fordert gleichzeitig ein Ende der fallbasierten Strafverfolgung. In einem 20-seitigen Kommentarschreiben vom 20. Oktober 2026 sprach sich das Unternehmen für die vorgeschlagene „Regulation Crypto Assets" aus.
Ripple-Chefjurist Stuart Alderoty betonte, die Branche brauche klare Regeln statt jahrelanger Rechtsunsicherheit. Zentrales Anliegen: Die SEC solle zwischen einem Investmentvertrag und dem darüber verkauften Token unterscheiden. Der Rechtsstreit mit der SEC, der 2020 begann und XRP innerhalb weniger Tage um rund 70 % einbrechen ließ, kostete Ripple über 150 Millionen Dollar. Ein Gerichtsurteil 2023 führte zur Relisting des Tokens an Börsen und einem Marktwertanstieg von rund 21 Milliarden Dollar.
Ripple plädiert nun für verbindliche Standards statt Einzelfallentscheidungen – um Investorenschutz und Innovation in den USA zu sichern.
The source material is extremely thin — it contains only a headline and a brief teaser line, with no actual article body, facts, or details about what happened. I'll write a concise post based only on what's confirmed in the source.
🔐 NGRAVE-Nutzer Ziel eines Phishing-Angriffs über 2,65 Mio. Dollar
Nutzer des Hardware-Wallet-Anbieters NGRAVE sind Berichten zufolge Opfer eines Phishing-Angriffs geworden, bei dem rund 2,65 Millionen Dollar erbeutet wurden. Laut einer Analyse von Bitquery wurden Teile der gestohlenen Mittel in XMR1-Käufe auf der Handelsplattform Hyperliquid umgeleitet. Bitquery konnte jedoch nicht bestätigen, dass alle betroffenen Wallets tatsächlich NGRAVE-Nutzern gehörten.
NGRAVE ist ein belgischer Anbieter von Cold-Wallets, der mit dem Slogan „World's most secure crypto wallet" wirbt. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsvorfällen ein, die Hardware-Wallet-Nutzer in letzter Zeit betreffen.