⚖️ Stand With Crypto mobilisiert vor CLARITY Act-Abstimmung
Die Krypto-Lobbyorganisation Stand With Crypto ruft zur öffentlichen Einflussnahme auf, während der US-Senat eine wichtige Abstimmung über den CLARITY Act vorbereitet.
Weitere inhaltliche Details zur geplanten Abstimmung oder zu konkreten Forderungen der Organisation sind der Quelle nicht zu entnehmen.
⚖️ US-Gericht ordnet Einziehung von Krypto aus Nordkorea-IT-Schema an
Ein US-Bundesgericht hat die Einziehung von rund 212.700 US-Dollar in Stablecoins angeordnet, die mit Löhnen nordkoreanischer IT-Arbeiter in Verbindung stehen. Das Justizministerium verzeichnet damit einen Teilerfolg in einem größeren Verfahren, das auf die Beschlagnahme von insgesamt über 7,74 Millionen Dollar in digitalen Assets abzielt.
Nordkorea soll seit Jahren IT-Fachkräfte in westliche Unternehmen einschleusen, die unter falschen Identitäten arbeiten und ihre Einnahmen in das Regime transferieren – ein Muster, das US-Behörden als Umgehung von Sanktionen einstufen. Stablecoins spielen dabei offenbar eine zentrale Rolle beim Verschieben der Gelder.
⚖️ Schweden fordert 540 Mio. Kronen Nachzahlung von Krypto-Minern
Die schwedische Steuerbehörde hat sechs Kryptowährungs-Mining-Unternehmen im nordschwedischen Boden zur Nachzahlung von rund 540 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 56 Millionen US-Dollar) verpflichtet. Hinzu kommen Strafzahlungen.
Die Behörde stellte nach einer Prüfung fest, dass die Firmen ihre Unternehmensstrukturen so gestaltet hatten, dass sie Steuervorteile in Anspruch nahmen, auf die sie keinen rechtlichen Anspruch hatten. Namen der betroffenen Unternehmen wurden nicht veröffentlicht.
Schweden ist ein bedeutender Standort für Krypto-Mining, insbesondere in nördlichen Regionen wie Boden – dort ermöglichen günstige Strompreise und kühles Klima einen kosteneffizienten Betrieb. Der Fall zeigt, dass europäische Steuerbehörden die Branche zunehmend genau unter die Lupe nehmen.
Ethereum-Entwickler haben EIP-8141 – auch bekannt als „Frame Transactions" – offiziell für das Bogotá-Upgrade 2027 eingeplant. Der Vorschlag wechselte damit vom Status „Considered for Inclusion" zu „Scheduled".
EIP-8141 bringt native Account-Abstraction direkt ins Ethereum-Protokoll. Das bedeutet: Nutzer müssten künftig keine Ether mehr halten, um Transaktionsgebühren zu bezahlen – Gas könnte stattdessen in anderen Token oder durch Dritte beglichen werden. Damit würde eine der größten Nutzungshürden im Ethereum-Ökosystem auf Protokollebene adressiert.
Bislang war Account-Abstraction nur über Workarounds wie ERC-4337 möglich. Die Integration auf Basisebene gilt als bedeutender Schritt für die Massenadoption von Ethereum und dezentralen Anwendungen.
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🔐 Liquid Network: Hacker erbeuten 4.000 Bitcoin und bieten Rückgabe an
Angebliche White-Hat-Hacker haben rund 4.000 Bitcoin im Wert von etwa 320 Millionen Dollar aus dem Liquid Network abgezogen. Die Täter erklären, die Mittel nach Behebung der ausgenutzten Sicherheitslücke „größtenteils" zurückzugeben.
Blockstream, der Betreiber des Liquid Network, kommuniziert mit den Hackern über PGP-signierte Nachrichten, die in Bitcoin-Transaktionen eingebettet sind. Die Hacker fordern, dass Blockstream die Schwachstelle schließt und alle Netzwerk-Nodes patcht, bevor Gelder zurückfließen. Eine bestätigte Rückzahlung steht bislang aus.
Liquid Network ist eine Bitcoin-Sidechain, die primär für schnelle Transfers zwischen Börsen und institutionellen Nutzern genutzt wird. Der Vorfall unterstreicht die Sicherheitsrisiken von Layer-2-Protokollen und Sidechains im Bitcoin-Ökosystem.
Die ukrainische Nationalpolizei hat ein Netzwerk gefälschter Krypto-Investmentplattformen zerschlagen, das Nutzer in mehr als 20 Ländern geschädigt hat. Bislang wurden 62 Opfer identifiziert.
Die Betreiber erzielten laut Ermittlern einen monatlichen Umsatz von bis zu einer Million US-Dollar. Die Plattformen täuschten legitime Krypto-Investments vor, um Anleger zur Einzahlung zu bewegen und deren Wallets zu leeren.