🔐 Galaxy investiert 5 Mio. Dollar in Quantensicherheit für Bitcoin
Galaxy Digital hat die „Bitcoin Quantum Readiness Initiative" gestartet und stellt dafür bis zu 5 Millionen Dollar bereit. Ziel ist es, das Bitcoin-Netzwerk gegen die potenziellen Bedrohungen durch leistungsstarke Quantencomputer zu wappnen.
Hintergrund: Forscher, Börsen und die US-Regierung warnen, dass der sogenannte „Q-Day" – der Moment, an dem Quantencomputer aktuelle Verschlüsselung brechen könnten – bereits bis 2030 eintreten könnte. Schätzungen zufolge wären bis zu 35 % des gesamten Bitcoin-Angebots potenziell gefährdet, da ältere Wallet-Adressen mit öffentlich einsehbaren Schlüsseln besonders anfällig sind.
Galaxy Digital reagiert damit auf einen wachsenden Konsens in der Branche, dass die Quantenresistenz für Blockchain-Protokolle mittelfristig zur kritischen Infrastrukturaufgabe wird.
🏦 Bitget startet Quanto-Futures auf traditionelle Finanzwerte
Bitget hat nach eigenen Angaben die ersten TradFi Quanto-Futures der Branche eingeführt. Das Produkt ermöglicht es Nutzern, traditionelle Finanzwerte direkt mit Stablecoins zu handeln – ohne vorherige Umrechnung in lokale Währungen.
Der Schritt zielt auf einen Markt ab, den Bitget mit 268 Milliarden Dollar beziffert. Durch die Quanto-Struktur entfällt das Währungsrisiko bei der Abrechnung, da Gewinne und Verluste direkt in Stablecoins berechnet werden. Damit umgeht die Börse den klassischen Devisenumtausch, der bislang als versteckte Kostenquelle beim internationalen Wertpapierhandel gilt.
Bitget positioniert das Produkt als Brücke zwischen dem Krypto- und dem traditionellen Finanzmarkt.
📈 Bitcoin-ETFs verzeichnen fünften Zufluss-Tag in Folge
Die in den USA gehandelten Bitcoin-ETFs haben fünf Handelstage in Folge Nettozuflüsse verbucht – das erste Mal seit April. In diesem Zeitraum flossen insgesamt rund 727 Millionen Dollar in die Produkte.
Es ist die längste anhaltende Kaufphase seit den Rekordabflüssen im Juni. Die aktuelle Serie deutet auf eine deutlich veränderte Nachfragedynamik bei institutionellen Anlegern hin.
Die Financial Action Task Force (FATF) meldet, dass 83 % der Länder die Travel Rule formell umgesetzt haben – doch die tatsächliche Durchsetzung bleibt weit dahinter zurück. Offshore-Lücken werden laut FATF weiterhin genutzt, um Milliarden über Krypto-Netzwerke zu verschieben.
Besonders unter Druck stehen Virtual Asset Service Provider (VASPs), die in Jurisdiktionen mit schwacher Aufsicht operieren. Die FATF kritisiert, dass formale Compliance und reale Kontrolle weit auseinanderklaffen – ein Zustand, der organisierte Kriminalität begünstigt.
Der Befund erhöht den regulatorischen Druck auf Exchanges und andere Krypto-Dienstleister weltweit, insbesondere in Regionen ohne effektive Aufsichtsbehörden.
💵 Südkorea plant Won-Stablecoin und Währungsreformen
Südkorea hat einen Fahrplan vorgestellt, der den koreanischen Won zu einer frei konvertierbaren Währung machen soll. Das Vorhaben kombiniert Devisenmarktreformen mit einem rechtlichen Rahmen für Won-gestützte Stablecoins sowie neuer digitaler Zahlungsinfrastruktur.
Die Pläne wurden laut lokalen Medienberichten vom 19. Juli veröffentlicht. Won-Stablecoins sollen demnach regulatorisch verankert und in ein modernisiertes digitales Zahlungssystem integriert werden. Details zu Zeitplan und zuständigen Behörden gehen aus den bisher vorliegenden Informationen nicht hervor.
Südkorea gehört zu den aktivsten Krypto-Märkten Asiens und treibt damit die regulatorische Einbindung digitaler Assets in das offizielle Finanzsystem weiter voran.
⚖️ US-Behörden verpassen Frist für Stablecoin-Regeln
US-Regulierungsbehörden haben die im GENIUS Act vorgesehene Einjahresfrist zur Finalisierung der Umsetzungsregeln für Stablecoins verpasst. Statt verbindlicher Vorschriften wurden lediglich 10 Regelentwürfe veröffentlicht.
Die endgültigen Durchführungsbestimmungen, die das Gesetz innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten vorschreibt, liegen damit noch nicht vor. Der GENIUS Act gilt als zentrales US-Gesetzgebungsprojekt zur Regulierung von Stablecoins.