🔷 Ethereum-ETFs verzeichnen 60 Mio. Dollar Zuflüsse an einem Tag
Ethereum-Spot-ETFs haben am 5. August netto 60,86 Millionen Dollar an Zuflüssen verbucht. BlackRock zählte dabei zu den führenden Anbietern mit steigendem Kundeninteresse.
Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten eine ausgeprägte Akkumulation durch große Wallet-Adressen. Das ETH/BTC-Kursverhältnis testete dabei laut Analysten ein charttechnisches Niveau, das zuletzt vor rund neun Jahren relevant war.
🔐 KI-Sicherheitsaudit findet fast 5.000 Schwachstellen in Bitcoin-Projekten
Eine Freiwilligengruppe hat KI-Agenten auf den Quellcode von Bitcoin-Projekten angesetzt und dabei 4.962 Sicherheitsprobleme in 390 Projekten dokumentiert. Von diesen werden 720 Findings als hochkritisch oder kritisch eingestuft.
Die Gruppe setzt automatisierte KI-gestützte Analyse ein, um Codebases im Bitcoin-Ökosystem systematisch auf Schwachstellen zu prüfen – ein Ansatz, der klassische manuelle Audits in Umfang und Geschwindigkeit deutlich übertrifft.
Der Befund unterstreicht die wachsende Bedeutung automatisierter Sicherheitsüberprüfungen im Open-Source-Krypto-Bereich, wo viele Projekte nur begrenzte Ressourcen für professionelle Audits haben.
💵 Circle übertrifft Erwartungen – USDC-Umlauf wächst um 19 %
Circle hat im zweiten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Die Aktie des Stablecoin-Emittenten legte daraufhin rund 5 % zu. Gleichzeitig wuchs der Umlauf des US-Dollar-Stablecoins USDC im Jahresvergleich um 19 %.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Ankündigung, dass Circle im kommenden Monat seine neue Blockchain „Arc Chain" öffentlich vorstellen will.
🌐 Circle startet Arc-Blockchain am 16. September mit BlackRock und Visa
Circle hat den Start seiner Arc-Blockchain auf den 16. September festgelegt. Als Gründungsvalidatoren beteiligen sich BlackRock, Visa, Mastercard, DTCC, SBI Group und Standard Chartered – eine ungewöhnlich dichte Konzentration globaler Finanzinstitute für ein neues Blockchain-Netzwerk.
BlackRocks tokenisierter Geldmarktfonds BUIDL soll nach dem Launch auf Arc eingesetzt werden. Arc richtet sich damit klar an institutionelle Anwendungsfälle – von Stablecoins bis hin zu tokenisierten Finanzprodukten. Circle ist als Herausgeber des USDC-Stablecoins bekannt.
Das Mainnet befindet sich laut Circle bereits in der Testphase. Der Start markiert einen weiteren Schritt in der zunehmenden Konvergenz traditioneller Finanzinfrastruktur mit öffentlichen Blockchain-Netzwerken.
Ein neuer Ethereum-Verbesserungsvorschlag (EIP-8361) sieht vor, die Staking-Rendite für Validatoren von derzeit 2,6 % auf rund 1,2 % zu senken – ein Rückgang von 54 %, der über 18 Monate schrittweise eingeführt werden soll.
Der Mechanismus basiert auf einem Burn: Je mehr ETH insgesamt gestakt wird, desto größer der Anteil der Konsensbelohnungen, der verbrannt wird. Damit soll das Wachstum des gestakten Anteils gebremst werden. Die Folge wäre jedoch, dass beliebte DeFi-Strategien, die auf gestaktem ETH als Renditebasis aufbauen – sogenannte Looping-Strategien – bei den aktuellen Konditionen in die Verlustzone rutschen könnten.
Der Vorschlag ist noch nicht verabschiedet, verdeutlicht aber die laufende Debatte im Ethereum-Ökosystem über das Gleichgewicht zwischen Netzwerksicherheit, Inflation und der Rentabilität von DeFi-Protokollen.
🪙 Ripple baut vollständigen Tokenisierungs-Stack für Institutionen
Ripple treibt den Aufbau einer umfassenden Infrastruktur für tokenisierte Vermögenswerte voran. Präsidentin Monica Long skizzierte die Strategie: Das Unternehmen entwickelt Lösungen für Ausgabe, Stablecoin-Integration, Handel, Verwahrung und Kreditvergabe – alles auf dem XRP Ledger (XRPL).
Das XRPL-Ökosystem verbindet programmierbare Gelder mit kontinuierlicher Abwicklung, Liquidität, Rendite, Sicherheitenverwaltung und Compliance-Tools. Ziel ist es, Finanzinstituten eine vollständige Infrastruktur für den Einstieg in tokenisierte Assets bereitzustellen – von der Emission bis zur regulatorischen Konformität.
Ripple positioniert sich damit als Komplettanbieter im wachsenden Markt für Real-World-Asset-Tokenisierung, in dem zunehmend auch traditionelle Banken und Vermögensverwalter aktiv werden.
🔐 Coldcard warnt: Bitcoin-Wallet-Exploit weiterhin aktiv
Coldcard-Hersteller Coinkite hat bestätigt, dass eine aktive Sicherheitslücke in bestimmten Modellen und Firmware-Versionen der Hardware-Wallet weiterhin ausgenutzt wird. Nutzer werden dringend aufgefordert, ihre Bitcoin auf sichere Adressen zu transferieren.
Die Schwachstelle steht laut Coinkite im Zusammenhang mit Verlusten von rund 114 Millionen Dollar. Welche Modelle und Firmware-Versionen konkret betroffen sind, hat das Unternehmen kommuniziert, ein vollständiger Patch liegt offenbar noch nicht vor.
Coldcard-Nutzer sollten die offiziellen Sicherheitshinweise des Herstellers umgehend prüfen und ihre Geräte sowie Firmware auf Betroffenheit kontrollieren.